Entwicklungsseite
Straßenmarkierungen/-beschaffenheit
- Straßenpflaster (Kopfsteinpflaster vs. Bitumen/Betonplatten)
- Weiße Bodenmarkierungen (ab Oktober 1995, testweise ab Februar 1995 - möglicherweise sogar schon ab Oktober 1994)
- Blockmarkierung für Radfahrüberfahrten
- Radwege ganz allgemein
- Licht am Tag 2006 - 2008
Straßenmobiliar
- Straßenbeleuchtung (Glühbirnen vs. Leuchtstoffröhren, Tausch wahrscheinlich ab den 60er-Jahren)
- Telefonzellen mit Schwingtüren (1974)
- schwarze Linien-Schildchen an Haltestellen (1978)
- "S" als Stadtbahnlogo (Mitte 1980er-Jahre bis 1989)
- Orange Mistkübel "Otto Orange" (Mitte 1980er-Jahre bis Mitte 1990er-Jahre)
- Wartehäuschen mit City Lights (1992)
- Offene Telefonzellen (1994)
- Aluminium Mistkübel (1994)
- UVLSA, Fahrstreifensignale (2000)
- LED-VLS (2000)
- Mistkübel mit oranger Bauchbinde (2007)
Elemente an Kraftfahrzeugen
- Weisse Autokennzeichen (1. Jänner 1990)
- Blaues EU-A auf Kennzeichen (1. November 2002)
Elemente an öffentlichen Verkehrsmitteln
- grüner Aufkleber "Einstieg mit markierten..." an den Typen E und E1 ab 16. April 1973, bei den Typen C1, L3, L4 und T2 ab 1. April 1974. Der genaue Zeitpunkt der entsprechenden Ausstattung der Type D, D1 und F ist nicht bekannt, muss aber entweder gleichzeitig mit oder kurz nach der Ausrüstung der Typen E und E1 erfolgt sein.
- Entfall der Tafel "1. Beiwagen schaffnerlos" am Triebwagenbug ab 1. April 1974
- Kinderwagenmitnahmepickerl: erste Jahreshälfte 1972
- schwarze Innentafeln (1. April 1978)
- neues WiLi-Logo (ab 20. Februar 1978)
- Entfall "Kein Einstieg" bei mittleren Türen 1979
- Ersatz der herkömmlichen Türen durch GFK-Türen mit herabgezogenen Fenstern bei den c3 ab Jänner 1980, bei den c2 ab April 1981
- Die Art der "Schaffnerlos"-Information (je später, umso weniger umfangreich)
- Druckknöpfe ja/nein?
- Frontscheiben ohne Lüftungsklappen erhielten die Typen L und L4 1979, die Type F 1980.
- Doppelte Zierleisten bei den Düwags (verschwanden im Zeitraum von Jänner 1966 bis Jänner 1984)
- Schallschutz allgem. ab 1988
- Schallschutz BS E2, c5 2. BS ab 1986
- eckige Liniensignale auf Tafeln ab 1989
- neue Farben (RAL 3001, 7001, 9010, 9001 bzw. 1003 bzw. 5005 ds. Signalrot (auch HS), Silbergrau, Reinweiß, Cremeweiß, Signalgelb, Signalblau (HS) statt eigener Mischungen) ab 1989
- Prellschiene bei den E/E1/E2 (neue Version ab ca. 1990)
- Verbotsschilder (Überstiegsverbot) im Kupplungsbereich zwischen E1/E2 und c3, c4, c5 (ab November 1994)
- Neue Türtaster mit Leuchtdiodenkranz ab ca. 2000
Aussehen der Wiener Straßenbahnen
Lackierung
Im Anschluß an den Pferdebetrieb blieben die Wagen auch im elektrischen Betrieb grün. Die Plattformen der Beiwagen erhielten bis 1903 einen grauen Anstrich und bei der BBG große, handgemalte Wagennummern. Ab 1900 wurden die Triebwagentypen D, G und T rot-weiß lackiert, ab 1902 die ersten Beiwagen.
Ab 1904 wurden die Wagen neu lackiert und erhielten dabei auch das Wiener Stadtwappen (Adler).
Ab 1904 verwendete man für Beschriftungen und Verzierungen Abziehbilder, die roten und weißen Flächen erhielten gelbe Verzierungen, auf die im weißen Teil von September 1918 bis Mai 1921 und ab Februar 1923 endgültig verzichtet wurde, im roten Teil erst ab 1947.
Die Stadtbahnwagen waren die ersten Fahrzeuge (1925) mit ganz roten Seitenwänden, ab 1929 sogar der Oberteil. Ab 1927 erhielten auch die Straßenbahnfahrzeuge bei Neulackierungen durchgehend rote Seitenwände unter den Fenstern.
Sonderlackierungen gab es für die Salonwagen (braun) und die beiden Decksitzwagen der Type F (grün). Die ehemaligen Dampftramwaywagen (Type l) behielten bis 1925 ihre grüne Lackierung, waren bis August 1941 grau und erhielten erst dann den Neulack in Rot.
Die Hilfsfahrzeuge waren bis 1941 meist braun (Ausnahmen: SR 6116 und die Expeditwagen rot-weiß, einige Fahrzeuge auch grau bzw. schwarz), dann erhielten sie ein lichtes Grau mit weiß-rot-weißen Warnstreifen, ab 1972 wurden sie gelb lackiert.
Wagennummern
Zuerst waren die Wagennummern handgemalt, ab der roten Lackierung folgten große, gelbe Ziffern als Abziehbilder.
Ab 1949 folgten die heute gebräuchlichen Ziffern in Gold und ab Februar 1961 in Weiß.
Ab 1955 wanderten die Plattform-Mittelnummern größtenteils an die Eckwand wegen der Montage der Elin-Dosen.
Stadtwappen
Ab der rot-weißen Lackierung wurde das Wiener Stadtwappen (Adler) angebracht, 1926 folgte das Kreuzwappen, von Oktober 1943 bis September 1946 wieder das Adlerwappen, ab Oktober 1946 bis April 1949 wieder das Kreuzwappen. Von Mai 1949 bis Jänner 1978 wurde das Kreuzwappen mit den zusätzlichen Initialen WStW verwendet, ab Februar 1978 das Stadtwerkeemblem.
Reklame
Im städtischen Betrieb war im Gegenteil zum Pferdebetrieb Reklame verpönt, erst ab Juni 1921 erhielten die Wagen neben den Reklametafeln auf den Dächern auch eine im Wageninneren, zuerst sechs Reklameserien (Nummern 1 bis 6), ab Juni 1923 sieben Serien (Nummern 1 bis 7) und ab März 1936 acht Serien (Nummern 1 bis 8). Die entsprechenden Ziffern an den Wagen außen (rechts unten) und im Wageninneren (an den Schiebetüren) ersichtlich.
Von 1960 bis 1963 erhielten die M 4014 und 4076 Leuchtreklametafeln auf den Dächern, für 4142 war dies auch noch vorgesehen, wurde aber nicht mehr durchgeführt.
1973 tauchte die erste Großflächenwerbung auf (Klebefolien über die Seitenwände) mit E1 4485 für Tlapa, bald darauf die erste Vollwerbung (ganzer Wagen inklusive Plattformen), und zwar am 30. November 1974 E1 4730. Ab 1975 mußten die Bug- und Heckteile Rot bleiben, angeblich wegen Beschwerden von anderen Verkehrsteilnehmern.