Stadtbahn: Unterschied zwischen den Versionen

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== Allgemeines ==
== Allgemeines ==
=== Stadtbahn ===
[[Bild:Stadtbahn2 200608.jpg|thumb|Anlässlich des 110jährigen Jubiläums herausgegebene Sondermarke]]
[[Bild:Stadtbahn2 200608.jpg|thumb|Anlässlich des 110jährigen Jubiläums herausgegebene Sondermarke]]
Der Betrieb auf den Strecken der dampfbetriebenen Wiener Stadtbahn wurde wegen Kohlenmangel ab [[8. Dezember]] [[1918]] eingestellt. Erst ab dem [[1. Juni]] [[1922]] wurde auf Grund des wieder gestiegenen Reiseverkehrs zur Entlastung der Kopfbahnhöfe der West- und der Franz-Josefs-Bahn ein sogenannter Überleitungsverkehr über die obere Wientalstrecke und die Gürtelstrecke zwischen Hütteldorf-Hacking und Heiligenstadt aufgenommen. Dabei wurden von den in der Regel zwischen Neulengbach und St. Andrä-Wördern verkehrenden Zügen auf der Stadtbahnstrecke nur folgende Haltestellen eingehalten: Unter St. Veit, Hietzing, Meidling - Hauptstraße, Gumpendorfer Straße, Westbahnhof, Währinger Straße und Nußdorfer Straße. Ab dem [[1. Juni]] [[1923]] hielten die Züge auch in den Stationen Ober-St. Veit und Josefstädter Straße, fuhren aber dafür bei der Nußdorfer Straße durch. Da von den damaligen Österreichischen Bundesbahnen (BBÖ) aus finanziellen Gründen keine Änderungen zu erwarten waren, beschloss der Wiener Gemeinderat der Kommission für Verkehrsanlagen als Eigentümerin der Stadtbahn, ein Angebot zur Übernahme und Elektrifizierung der Wiental-, Donaukanal- und Gürtelstrecke sowie des Verbindungsbogens zu machen. Zu diesem Zweck wurde die Direktion der Wiener Straßenbahn beauftragt, ein entsprechendes Projekt auszuarbeiten.


Dieses unter der Leitung von Dir. Ing. Ludwig Spängler erarbeitete Modell sah die Elektrifizierung besagter Strecken, den Zusammenschluß mit der Wiener Straßenbahn und einen gemeinsamen Wagenpark sowie reinen Straßenbahnbetrieb mit Fahren auf Sicht vor. An Verbindungen mit dem übrigen Straßenbahnnetz wurde eine bei der Gumpendorfer Straße und eine weitere in Hietzing vorgesehen, was direkte Züge von der Stadtbahn über den südlichen Gürtel nach Favoriten und über Hietzing nach Mauer ermöglichen sollte. Zum Einsatz sollten vorhandene, wegen des geringeren Verkehrsaufkommens seit 1918 überzählige Straßenbahnwagen kommen. In erster Linie wurde dabei an die Triebwagen der Reihe [[Type L (1918-1944)|L]] und die dazupassenden Beiwagen der damaligen Reihen [[Type m (1915-1930)|m]] und [[Type m1 (1923-1930)|m<small>1</small>]] gedacht.  
Der Betrieb auf den Strecken der dampfbetriebenen Wiener Stadtbahn wurde wegen Kohlenmangel ab [[8. Dezember]] [[1918]] eingestellt. Erst ab dem [[1. Juni]] [[1922]] wurde auf Grund des wieder gestiegenen Reiseverkehrs zur Entlastung der Kopfbahnhöfe der West- und der Franz-Josefs-Bahn ein sogenannter Überleitungsverkehr über die obere Wientalstrecke und die Gürtelstrecke zwischen Hütteldorf-Hacking und Heiligenstadt aufgenommen. Dabei wurden von den in der Regel zwischen Neulengbach, Rekawinkel oder Purkersdorf und Kritzendorf, St. Andrä-Wördern bzw. Tulln verkehrenden Zügen auf der Stadtbahnstrecke nur folgende Haltestellen eingehalten: Unter St. Veit-Baumgarten, Hietzing, Meidling Hauptstraße, Gumpendorfer Straße, Westbahnhof, Währinger Straße und Nußdorfer Straße. Ab dem [[1. Juni]] [[1923]] hielten die Züge auch in den Stationen Ober-St.Veit und Josefstädter Straße, dafür entfiel der Halt in der Station Nußdorfer Straße. Da von den damaligen Österreichischen Bundesbahnen (BBÖ) aus finanziellen Gründen keine Änderungen zu erwarten waren, beauftragte der Wiener Gemeinderat den Direktor der städtischen Straßenbahnen, Ing. Ludwig Spängler, ein kostengünstiges Projekt für eine Elektrifizierung der Stadtbahn auszuarbeiten. Am [[23. August]] [[1923]] legte die Gemeinde Wien der Kommission für Verkehrsanlagen als Eigentümerin der Stadtbahn ein Angebot vor, die Wiental-, Donaukanal- und Gürtellinie samt Verbindungsbogen auf 30 Jahre unentgeltlich zu pachten und sie auf eigene Kosten zu elektrifizieren und zu betreiben.


Dieses Angebot wurde am [[23. August]] [[1923]] der Kommission für Verkehrsanlagen übermittelt. Da diese Kommission aber auf Grund politischer Entwicklungen beschlussunfähig war, wurden per Bundesgesetz die BBÖ zur Vehandlungsführung mit der Gemeinde Wien ermächtigt. Allgemein erregte der Umstand, eine Vollbahnstrecke zu einer Straßenbahn zu degradieren in der Fachwelt großes Aufsehen und Kritik. Das Projekt der Gemeinde Wien wurde zwar als Verbesserung des derzeitigen Zustandes angesehen, aber dennoch nur als Notlösung, die durch eine zu diesem Zeitpunkt allerdings weder absehbare noch finanzierbare Vollbahnelektrifizierung abgelöst werden sollte. Auch die Gemeinde Wien hat sich dieser Auffassung nicht verschlossen und ihr Projekt als Provisorium bis zu einer besseren Lösung angesehen.  
Bereits am [[28. August]] [[1923]] wurde das von Ing. Ludwig Spängler ausgearbeitete Projekt im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Zwecks niedriger Betriebs- und Anlagekosten und um auch den Reservewagenstand gering zu halten sollten herkömmliche Straßenbahnwagen der neuesten Generation, Triebwagen der [[Type L (1918-1944)|Type L]] und die dazupassenden Beiwagen der damaligen Typen [[Type m (1915-1930)|m]] und [[Type m1 (1923-1930)|m<small>1</small>]], zum Einsatz kommen. Für die Beschaffung neuer Fahrzeuge ging man vorerst von einem Bedarf von 50 Trieb- und 120 Beiwagen aus. Der Betrieb sollte straßenbahnmäßig mit „Fahren auf Sicht“ erfolgen, nur an unübersichtlichen Stellen waren herkömmliche bügelgesteuerte Nachrangsignale vorgesehen. Ein weiterer Eckpunkt des Projektes war der Zusammenschluss der Stadtbahn mit der Straßenbahn an mehreren Stellen, vorerst bei der Gumpendorfer Straße und in Hietzing sowie einer Betriebsgleisverbindung in Michelbeuern die damit direkte Züge von der Stadtbahn über den südlichen Gürtel nach Favoriten und über Hietzing nach Mauer und Mödling ermöglichen sollte.
   
Da die Kommission für Verkehrsanlagen aber auf Grund politischer Entwicklungen beschlussunfähig war, wurden per Bundesgesetz die BBÖ zur Vehandlungsführung mit der Gemeinde Wien ermächtigt. Allgemein erregte der Umstand, eine Vollbahnstrecke zu einer Straßenbahn zu degradieren in der Fachwelt großes Aufsehen und Kritik. Das Projekt der Gemeinde Wien wurde zwar als Verbesserung des derzeitigen Zustandes angesehen, aber dennoch nur als Notlösung, die durch eine zu diesem Zeitpunkt allerdings weder absehbare noch finanzierbare Vollbahnelektrifizierung abgelöst werden sollte. Auch die Gemeinde Wien hat ihr Projekt nur als Übergangslösung zu einer echten Schnellbahn angesehen. Die eigentlichen Vertragsverhandlungen begannen im Oktober [[1923]] und konnten Anfang Dezember zu einem Abschluss gebracht werden.


Der ab Herbst [[1923]] einsetzende Verkehrsaufschwung machte eine Modifizierung des Projekts notwendig, da die Fahrzeugreserven der Wiener Straßenbahn nun wieder im Straßenbahnbetrieb benötigt wurden und es somit erforderlich war, für die zu elektrifizierende Stadtbahn neue Fahrzeuge zu beschaffen. Aus dem Beschluß, für die Stadtbahn doch neue Wagen zu bauen resultiert noch eine weitere Änderung. Um die Fahrgeschwindigkeit auf die mit den projektierten Triebwagen der [[Type N (1925-1962)|Type N]] in bestimmten Streckenabschnitten erreichbare Geschwindigkeit von 40 km/h anzuheben, mußten doch Signale und ein automatischer Streckenblock vorgesehen werden, da bei Fahren auf Sicht damals nämlich nur 30 km/h zulässig gewesen wären. Im März [[1924]] wurde jedenfalls  ein Vertrag unterzeichnet, der den maximal 30jährigen Kleinbahnbetrieb durch die Gemeinde Wien – Städtische Straßenbahnen vorsah. Darin enthalten war auch eine Klausel, die eine vorzeitige Auflösung des Vertrages durch die BBÖ nach zehnjähriger Laufzeit aufwies, falls die BBÖ diese Strecken als Vollbahn hätten elektrifizieren wollen.
Mit dem am [[11. Jänner]] [[1924]] vom Nationalrat beschlossenen und rückwirkend mit [[21. Dezember]] [[1923]] geltenden Gesetz wurden die Österreichischen Bundesbahnen zum Abschluss dieses Pachtvertrages mit der Gemeinde Wien - Städtische Straßenbahnen ermächtigt. Im § 2 des Gesetzes wurden auch auf die Dauer des Vertrages „Abweichungen von den gesetzlichen und konzessionsmäßigen Rechtsgrundlagen der Wiener Stadtbahn im Rahmen der durch die geplante Art der Betriebsführung sich ergebenden Notwendigkeit“ gestattet. Danach konnte nun der endgültige Vertrag am [[12. März]] und [[13. März]] [[1924]] unterzeichnet werden. Man hatte sich auf die von der Gemeinde Wien gewünschte 30-jährige Pachtzeit geeinigt, allerdings mit einer erstmaligen Kündigungsmöglichkeit nach 10 Jahren, wobei sich die Bundesbahnen verpflichten mussten, bei vorzeitiger Vertragsauflösung auch die noch fällige Tilgung der investierten Anlagekosten an die Gemeinde Wien zu refundieren. Ein wesentlicher Aspekt der Stadtbahnelektrifizierung war auch der nachkriegsbedingten Wirtschaftsflaute entgegen zu wirken um damit einer möglichen Arbeitslosigkeit vorzubeugen.


Da aber Dir. Spängler weiterhin auf einer Verwendbarkeit der Stadtbahnwagen auf der Straßenbahn bestand und allenfalls überzählige Stadtbahnwagen als Reservewagen für die Straßenbahn ansah und auch auf der Straße verwenden wollte, wurden deutlich mehr Wagen bestellt, als für den Stadtbahnbetrieb nötig gewesen wären. Nur aus diesem Grund entstanden für die Stadtbahn eben zweiachsige Straßenbahnwagen damals modernster Bauart, die mit Schützensteuerung und Druckluftbremse ausgerüstet wurden, um auf der Stadtbahn Vielfachsteuerung und längere Zugseinheiten, bestehend aus bis zu drei Trieb- und sechs Beiwagen, mit durchgehender Bremse zu ermöglichen. Ursprünglich erwartete man nur im Ausflugsverkehr an Sonn- und Feiertagen auf der Stadtbahn einen großen Verkehrsbedarf und dachte, die Stadtbahnwagen an Werktagen zu einem guten Teil im Straßenbahnbetrieb verwenden zu können. Die Entwicklung verlief allerdings anders und es ist zu derartigen Einsätzen nicht gekommen. Außerdem stellte sich der Betrieb der auf Grund der Vignolweichen und -kreuzungen mit breiterem und anders ausgeführtem Radreifenprofil ausgestatteten Stadtbahnwagen auf den Straßenbahnstrecken als nicht ganz unproblematisch heraus, was zur Ausrüstung der Straßenbahngarnituren der [[Linie 118|Linie 118]] in der Zeit von [[1928]] bis [[1935]] mit Stadtbahnradreifen führte um die Abnützung zu verringern. Diese so ausgerüsteten Züge durften nur auf ihrer Stammlinie bzw. im Störungsfall nur auf bestimmten Ableitungsstrecken fahren, was jedoch nicht verhindern konnte, daß, wie ein erhalten gebliebenes Sitzungsprotokoll wiedergibt, ein derartiger Zug eines Sonntags als Sportplatzverstärker auf der Hohen Warte auftauchte.
Nachdem der bestehende Überleitungsverkehr von der Westbahn über Hütteldorf nach Heiligenstadt ab [[1. Jänner]] [[1924]] nur mehr bis zur Alser Straße (Michelbeuern) geführt wurde, konnten bereits am [[18. April]] und [[25. April]] [[1924]] die außer Betrieb stehenden Streckenteile an die Gemeinde Wien übergeben werden. Am [[30. September]] [[1924]] setzte sich um 22.54 Uhr der letzte mit einer Dampflok bespannte Personenzug von der Alser Straße in Richtung Hütteldorf in Bewegung und danach konnte auch dieser Streckenabschnitt an die Gemeinde Wien übergeben werden.


Die ersten elektrischen Stadtbahnzüge verkehrten ab [[4. Juni]] [[1925]] noch ohne Liniensignal zwischen [[Hütteldorf]] und [[Alser Straße]]. Auch die Verlängerung bis Heiligenstadt nahm am [[22. Juli]] den Betrieb ebenfalls ohne Liniensignal auf. Erst als ab [[7. September]] [[1925]] die untere Wientallinie bis Haupzollamt in Betrieb genommen wurde, ergab sich die Notwendigkeit einer Liniensignalisierung. Diese erfolgte derart, dass die Anfangsbuchstaben der befahrenen Strecken entweder einzeln oder kombiniert als Liniensignale verwendet wurden.
In Hütteldorf und Heiligenstadt wurden die Gleisverbindungen zur Bundesbahn abgetrennt und jeweils Gleisschleifen samt Remisen für je etwa 100 Wagen errichtet. Die im Bahnhof Hauptzollamt bestehenden Gleisverbindungen blieben für Materialtransporte vorläufig noch bestehen und wurden erst zu einem späteren Zeitpunkt abgetragen. Der mittlerweile eingetretene Verkehrsaufschwung auf der Straßenbahn erforderte die Bestellung weiterer Stadtbahnwagen. Wegen der  inzwischen zahlreichen Planungsänderungen musste der Bau des ursprünglich in Michelbeuern vorgesehenen dritten Betriebsbahnhofes aus finanziellen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.


Am [[20. Oktober]] [[1925]] wurden mit der Inbetriebnahme der Donaukanallinie zwischen Hauptzollamt und Heiligenstadt die bislang unterschiedlichen Tarife von Stadt- und Straßenbahn auf dem Niveau von 24 Groschen angeglichen. Im Zeitraum von [[1929]] bis etwa [[1934]]/[[1934|35]] erhielten die Stadtbahnfahrzeuge nach und nach eine vollkommen rote Lackierung, da die durch Bremsstaub verursachte Verschmutzung besonders die bisher in weiß gehaltenen Fensterpartien optisch beeinträchtigte. Dies sollte bis in das Jahr [[1983]] ein Markenzeichen der elektrischen Stadtbahn sein.
Bereits am [[9. April]] [[1925]] konnte die ersten Probefahrten mit einem neuen Stadtbahnzug zwischen Michelbeuern und Meidling durchgeführt werden. Nachdem am [[3. Juni]] [[1925]] um 11 Uhr die feierliche Eröffnungsfahrt der elektrischen Stadtbahn stattfand, wurde am [[4. Juni]] [[1925]] der planmäßige Betrieb, noch ohne Liniensignal, zwischen Hütteldorf und Alser Straße aufgenommen. Auch die Verlängerung bis Heiligenstadt nahm am [[22. Juli]] den Betrieb ebenfalls ohne Liniensignal auf. Erst als ab [[7. September]] [[1925]] die untere Wientallinie bis Hauptzollamt in Betrieb genommen wurde, ergab sich die Notwendigkeit einer Liniensignalisierung. Diese erfolgte derart, dass die Anfangsbuchstaben der befahrenen Strecken entweder einzeln oder kombiniert als Liniensignale verwendet wurden (siehe Stadtbahnlinien). Am [[20. Oktober]] [[1925]] wurden mit der Inbetriebnahme der Donaukanallinie zwischen Hauptzollamt und Heiligenstadt samt Verbindungsbogen sowie der [[Linie 18G|Linie 18G]] (Heiligenstadt, Abzweigung Gumpendorfer Straße und über die Gleise der [[Linie 118|Straßenbahnlinie 118]] bis zum Ostbahnhof) der Vollbetrieb aufgenommen. Gleichzeitig wurden die bislang unterschiedlichen Tarife von Stadt- und Straßenbahn zu einem Gemeinschaftstarif vereinheitlicht.


Ab [[1944]] wurde mit den beginnenden Luftangriffen anlässlich des Zweiten Weltkrieges der Betrieb mehr und mehr beeinträchtigt - das Bombardement vom [[12. März]] [[1945]] führte hierbei zu den schwersten Zerstörungen. Der Bahnhof Heiligenstadt wurde samt Remise und beider Zufahrtsstrecken stark beschädigt. Bis zur Wiederinbetriebnahme beider Strecken sollte es mehr als neun Jahre dauern, wobei auf einen Wiederaufbau der Wagenhalle verzichtet wurde.
Noch während im Herbst [[1923]] die Vertragsverhandlungen liefen wurden bereits Entwürfe für die zukünftigen Stadtbahnwagen gezeichnet. In der ersten Jahreshälfte erfolgte die Bestellung von 150 Trieb- und 150 Beiwagen der Typen [[Type N (1925-1962)|N]] und [[Type n (1925-1962)|n]] die für eine mögliche Zugbildung von bis zu neun Wagen mit Vielfachsteuerung und Druckluftbremse ausgestattet wurden. Da in den Stadtbahnremisen Hütteldorf und Heiligenstadt nur insgesamt etwa 200 Wagen untergebracht werden konnten, war eine dritte Remise unbedingt erforderlich. Die Wahl fiel schließlich auf den [[Bahnhof Meidling|Bahnhof Meidling]], dessen Linien auf andere Betriebsbahnhöfe aufgeteilt und hier nach und nach 90 Stadtbahnwagen untergebracht wurden. Bereits am [[22. Dezember]] [[1925]] übersiedelte die [[Linie 18G|Linie 18G]] von [[Bahnhof Heiligenstadt|Heiligenstadt]] in den [[Bahnhof Meidling|Bahnhof Meidling]].


Im selben Jahr, da bis auf die [[Linie 18G|Linie 18G]] das gesamte Netz der elektrischen Stadtbahn wieder befahren wurde, beschaffte man mit den Reihen [[Type N1 (1954-1983)|N<small>1</small>]] und [[Type n2 (1954-1983)|n<small>2</small>]] die ersten neuen Fahrzeuge, welche aus innerbetrieblichen und finanziellen Gründen wiederum als Zweiachser ausgeführt waren. Deren im Vergleich zu den Vorgängern der Typen [[Type N (1925-1962)|N]], [[Type n (1925-1962)|n]] und [[Type n1 (1926-1962)|n<small>1</small>]] bedeutendste Innovation waren die automatischen pneumatischen Türen, welche das Ende der durch Auf- oder Abspringen während der Fahrt verursachten Unfälle bedingten.
Auf dem Gelände des ehemaligen Frachtenbahnhofs Michelbeuern begann [[1926]] der Bau des schon in der ursprünglichen Planung vorgesehenen [[Bahnhof Michelbeuern|Betriebsbahnhofes]] für die Stadtbahn. Am [[28. Mai]] [[1927]] ging das neue Stellwerk Michelbeuern in Betrieb; der [[Bahnhof Michelbeuern|Bahnhof]] selbst wurde am [[5. Juli]] [[1927]] eröffnet und stellte die Züge für die Linien [[Linie DG/GD|DG]] und [[Linie DG/GD|GD]]. Vom gleichen Tag an verkehrte an Werktagen von Montag bis Freitag während der Früh- und Nachmittags-HVZ, an Samstagen nur in der Früh, die [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]] von Heiligenstadt nach Hütteldorf. Während des Betriebes der [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]] wurde die [[Linie 18G|Linie 18G]] nur bis zur Station Alser Straße und über die neue Gleisschleife bei der Severingasse geführt. Obwohl die Züge mit „Alser Straße“ betafelt waren, durften die Fahrgäste bis zur Schopenhauerstraße / Severingasse mitfahren. Im Zuge der Sparmaßnahmen in der Zeit der Wirtschaftskrise wurde der [[Bahnhof Meidling|Bahnhof Meidling]] am [[20. Oktober]] [[1932]] aufgelassen und die [[Linie 18G|Linie 18G]] nunmehr vom [[Bahnhof Michelbeuern|Bahnhof Michelbeuern]] aus betrieben.


[[1964]] scheiterten Pläne zu einer Übergabe der Stadtbahn an die ÖBB samt Umstellung auf Schnellbahnbetrieb. Vier Jahre später beschloss der Wiener Gemeinderat die Errichtung einer U-Bahn für die Stadt, die auch die bisherige Linie [[Linie WD|WD]] miteinbeziehen sollte. [[1969]] begann man mit der Adaptierung der Strecke Heiligenstadt-Friedensbrücke als Probestrecke für das neue Verkehrsmittel. In das nunmehrige Auslaufmodell Stadtbahn wurde in den folgenden Jahren nur mehr wenig investiert, Leistungskürzungen und zahlreiche Unfälle führten zu einem zunehmend negativen Bild der Stadtbahn in der Öffentlichkeit. Als schwärzester Tag der Stadtbahn gilt der [[14. September]] [[1977]], an dem zwischen Meidling Hauptstraße und Margaretengürtel durch einen Auffahrunfall infolge mangelhafter Sicherheitseinrichtungen 44 (teils schwer-)verletzte Fahrgäste zu beklagen waren.
Mit dem 95. Bundesgesetz vom [[15. Juni]] [[1934]] hatte die damalige Bundesregierung beschlossen, die mit dem Gesetz vom [[18. Juli]] [[1892]] geschaffene Kommission für Verkehrsanlagen mit [[1. Juli]] [[1934]] aufzulösen. Von den Aktiva der Kommission erhielt die Stadt Wien das Eigentum am Bahnbestand der Wiental-, Donaukanal- und der Gürtellinie einschließlich Verbindungsbogen, jedoch ohne den Bahnhöfen Hütteldorf, Heiligenstadt und Hauptzollamt für die später ein eigener Vertrag mit der Bundesbahn abgeschlossen werden musste. Der Bund erhielt die Vorortelinie und den zum Stadtbahnnetz gehörenden Verbindungsbogen Heiligenstadt – Brigittenau sowie den gesamten Fuhrpark der Kommission in sein Eigentum. Mit der Liquidierung der Kommission für Verkehrsanlagen wurden vom Bundesministerium für Handel und Verkehr die Konzessionen von [[1892]] und [[1894]] mit [[30. Juni]] [[1934]] für erloschen erklärt und der Gemeinde Wien die Konzession zum Bau und Betrieb der in ihren Besitz übergegangenen Linien der Wiener Stadtbahn als Kleinbahnlinien für Personenbeförderung ab [[1. Juli]] [[1934]] erteilt.


Die Stadtbahn hörte mit dem Umbau der Wiental- und Donaukanalstrecke zwischen [[1976]] und [[1981]] zur Linie U4 sowie schließlich der [[1989]] erfolgten Umbenennung der Gürtelstrecke in Linie U6 zu bestehen auf. Als Vorgriff zur Inbetriebnahme der U6 samt Einstellung der parallelführenden Straßenbahnlinie [[Linie 8|8]] wurden zuvor noch [[1980]] und [[1987]] die Haltestellen Thaliastraße und Michelbeuern – Allgemeines Krankenhaus eröffnet.
Die Umstellung auf Rechtsfahrordnung in Wien am [[19. September]] [[1938]] hatte außer dem Umbau der Ein- und Ausfahrten bei der Gumpendorfer Straße sowie in Michelbeuern keinen weiteren Einfluss auf die Stadtbahn. Nur die im Straßenbahnbereich verwendeten [[Type N (1925-1962)|N]]-Triebwagen aus der Nummerngruppe 2701 bis 2750 mussten, analog zu den Straßenbahntriebwagen, ab [[1939]] mit Fahrtrichtungsanzeigern ausgerüstet werden.


Die trotz ihres Notlösungscharakters von den Fahrgästen die meiste Zeit über sehr gut angenommene elektrische Stadtbahn erbrachte im Laufe der Jahre sehr beachtliche Beförderungsleistungen. Ihr System - Oberleitung, örtliche Signale und niedrige Bahnsteige - lebt heute in der Linie U6 weiter.
Mit dem Zweiten Weltkrieg und der ab [[1944]] einsetzenden Bombardierung von Wien waren vor allem die Bahnanlagen wichtige strategische Ziele, wobei auch die Stadtbahn erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. So waren vor allem die Hochbahnabschnitte sowie der [[Bahnhof Heiligenstadt|Bahnhof Heiligenstadt]] betroffen, aber auch einige Stationen der Tiefbahnstrecken erlitten zum Teil Totalschaden. Die Stadtbahn konnte in dieser Zeit, wenn überhaupt, oft nur in Teilabschnitten betrieben werden, bis sie nach dem Großangriff vom [[12. März]] [[1945]] vorläufig gänzlich eingestellt werden musste. Ab [[31. März]] verkehrte nochmals die [[Linie WD|Linie WD]] zwischen Meidling und Hauptzollamt, bis der bereits am [[5. April]] einsetzende Artilleriebeschuss von Wien auch diesen Restbetrieb im Laufe des [[6. April]]s [[1945]] beendete.


=== U-Bahn ===
Nach Kriegsende konnten ab [[29. April]] [[1945]] wieder einige Straßenbahnlinien verkehrten und bereits vier Wochen später, am [[27. Mai]], auch der Stadtbahnbetrieb zwischen Hietzing und Hauptzollamt mit den auf der Strecke stehen gebliebenen Zügen wieder aufgenommen werden. Nach und nach konnten die Stadtbahnstrecken, zum Teil auch nur behelfsmäßig, wieder in Betrieb genommen werden. Auch einige Stationen waren durch Kriegseinwirkung teilweise oder ganz zerstört und die Züge fuhren bis zur Instandsetzung durch. Nach Heiligenstadt konnte erst nach dem Wiederaufbau der beiden Zufahrtsstrecken und der Anlagen in Heiligenstadt ab [[18. September]] [[1954]] gefahren werden; auf den Wiederaufbau der Wagenhalle wurde allerdings verzichtet.
[[Bild:ubahn_wuerfel.jpg|thumb|right|"U-Bahn Würfel"]]


[[Bild:U1_uno_city.jpg|thumb|Zug mit Wagen der [[Type U (Wien)|Type U]] auf der Linie [[Linie U1 (Wien)|U1]] bei der UNO City.]]
Der bisherige Wagenpark konnte zum Teil nur mehr notdürftig instand gehalten werden, sodass man sich [[1953]] entschloss die Wagen umzubauen, was de facto einem Neubau gleichkam. Schon aus Kostengründen wurden Teile der bisherigen elektrischen- und Druckluftausrüstung in den neuen Wagen weiter verwendet. Bereits ab [[12. Juli]] [[1954]] standen die als [[Type N1 (1954-1983)|N<small>1</small>]] und [[Type n2 (1954-1983)|n<small>2</small>]] bezeichneten Stadtbahnwagen im Einsatz und am [[3. April]] [[1961]] standen die letzten Altwagen im Personenverkehr.
Die U-Bahn nutzt teilweise das Netz der alten Stadtbahn (U4, U6), aber auch von ehemals unterirdisch führenden Straßenbahnlinien (U2). Inzwischen besteht der Großteil des Netzes aber aus Neubauten.


* [[Betriebsgleise U-Bahn (Wien)|Betriebsgleise U-Bahn]]
Mit [[16. August]] [[1965]] erfolgte die Inbetriebnahme der kombinierten Totmann- und induktiven Zugbeeinflussung. Die nunmehr bei allen Signalen verwendete Sicherung ersetzte die bisher nur bei den stellwerksbedienten Signalen verwendete mechanische Fahrsperre. Gleichzeitig wechselte der bisher an der Zugspitze mitfahrende Zugbegleiter auf den zweiten Triebwagen und übernahm auch die Abfertigung des Zuges in den Stationen.


[[Bild:U4-wasserleitungswiese.jpg|thumb|Begegnung zweier Züge der Type [[Type U11 (Wien)|U11]] beim Betriebsbahnhof Wasserleitungswiese. Rechts ein Planzug der Linie [[Linie U4 (Wien)|U4]].]]
Der Erfolg der am [[17. Jänner]] [[1962]] eröffneten Wiener Schnellbahn veranlasste das damalige Bundesministerium für Verkehr und Elektrizitätswirtschaft zu einem rech engagierten Entwurf zum weiteren Ausbau der Schnellbahn unter Einbeziehung weiterer Eisenbahnstrecken inklusive der Stadtbahn. Doch die Stadt Wien hatte andere Pläne. Am [[15. September]] [[1966]] präsentierte der damalige Bürgermeister Bruno Marek das Grundnetz der ersten Ausbaustufe für eine [[U-Bahn|U-Bahn]] in Wien. Wenn auch die Elektrifizierung weiterer Eisenbahnstrecken in Wien damit auch neue Schnellbahnlinien schuf, verhinderte die Einbeziehung der Stadtbahn in die neue [[U-Bahn|U-Bahn]] ein zusammenhängendes Schnellbahnnetz.
 
[[1969]] begann man mit der Adaptierung der Strecke Heiligenstadt-Friedensbrücke als Probestrecke für das neue Verkehrsmittel [[U-Bahn|U-Bahn]]. In das nunmehrige Auslaufmodell Stadtbahn wurde in den folgenden Jahren nur mehr wenig investiert, Leistungskürzungen und zahlreiche Unfälle führten zu einem zunehmend negativen Bild der Stadtbahn in der Öffentlichkeit. Fast unbeachtet begann am [[8. Mai]] [[1978]] mit der Aufnahme des Fahrgastbetriebes zwischen Heiligenstadt und Friedensbrücke das U-Bahnzeitalter in Wien, allerdings noch getarnt als „erweiteter Probebetrieb“. In mehreren Etappen wurde unter gleichzeitiger Kürzung der Stadtbahn die [[U-Bahn|U-Bahn]] verlängert und erreichte am [[20. Dezember]] [[1981]] Hütteldorf. Der Stadtbahnbetrieb zwischen Meidling-Hauptstraße und Hütteldorf endete bereits am [[28. August]] [[1981]], somit verblieb nur mehr die Rest-Stadtbahn von Meidling-Hauptstaße bis Heiligenstadt bzw. Friedensbrücke über.
 
Bereits ab [[29. November]] [[1980]] kamen die neuen Stadtbahnwagen der Typen [[Type E6 (1979-2010)|E<small>6</small>]] + [[Type c6 (1979-2010)|c<small>6</small>]] auf der Gürtellinie zum Einsatz. Für die beginnenden Bauarbeiten zur Verlängerung der Stadtbahn-Gürtelstrecke zur Philadelphiabrücke endete der Stadtbahnbetrieb ab [[15. April]] [[1985]] in der Haltestelle Gumpendorfer Straße. Für den vorgesehenen Gleiswechselbetrieb auf der Rest-Stadtbahn wurden bereits [[1987]] mehrere Gleisverbindungen eingebaut und zwecks Installation der dafür notwendigen neuen Signalanlage musste der Betrieb über den Verbindungsbogen bereits ab [[25. Juni]] und der Gesamtbetrieb ab [[2. Juli]] [[1988]] vorübergehend eingestellt werden. Der Fahrbetrieb konnte am [[5. September]] [[1988]] wieder aufgenommen und damit gleichzeitig die Rechtsfahrordnung samt Gleiswechselbetrieb eingeführt werden. Mit der Verlängerung der Stadtbahn-Gürtelstrecke bis zur Philadelphiabrücke am [[7. Oktober]] [[1989]] als neue [[Linie U6|Linie U6]] verschwand auch der offizielle Begriff „Stadtbahn“ und wurde durch den etwas sperrigen Begriff „U-Bahn mit Oberleitung“ ersetzt.  


== Streckengeschichte ==
== Streckengeschichte ==
=== Streckeneröffnungen für den elektrischen Betrieb ===
=== Streckeneröffnungen für den elektrischen Stadtbahnbetrieb ===
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== Betriebsbahnhöfe ==
== Betriebsbahnhöfe ==
* Heiligenstadt ([[1925]]-[[1945]])
* [[Bahnhof Heiligenstadt|Heiligenstadt]] ([[1925]]-[[1945]])
* Hütteldorf ([[1925]]-[[1980]], an dessen Stelle wurde [[1981]]/[[1982|82]] eine Abstellhalle für die Linie U4 errichtet)
* [[Bahnhof Hütteldorf|Hütteldorf]] ([[1925]]-[[1980]], an dessen Stelle wurde [[1981]]/[[1982|82]] eine Abstellhalle für die [[Linie U4|Linie U4]] errichtet)
* Michelbeuern (ab [[1927]], seit [[1989]] Betriebsbahnhof der Linie U6)
* [[Bahnhof Michelbeuern|Michelbeuern]] (ab [[1927]], seit [[1989]] Betriebsbahnhof der [[Linie U6|Linie U6]])
 
Linie U1, U4: Wasserleitungswiese
Linie U2, U3: Erdberg
Linie U6: Michelbeuern
 


== Stadtbahnlinien ==
== Stadtbahnlinien ==
* [[Linie DG (1925-1978)|Linie DG (1925-1978)]]
[[Bild:Plan_stadtbahn193907.jpg|thumb|350px|Netzplan der Stadtbahn 1939 mit Markierungszeichen]]
* [[Linie G (1926-1989)|Linie G (1926-1989)]]
[[Bild:Stadtbahn_plan1961.jpg|thumb|350px|Netzplan der Stadtbahn 1961]]
* [[Linie GD (1925-1978)|Linie GD (1925-1978)]]
* [[Linie DG/GD|Linie DG/GD (1925-1978)]]
* [[Linie GD (1978-1989)|Linie GD (1978-1989)]]
* [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G (1926-1989)]]
* [[Linie GW (1976-1978)|Linie GW (1976-1978)]]
* [[Linie GD|Linie GD (1978-1989)]]
* [[Linie W (1925)|Linie W (1925)]]
* [[Linie W|Linie W (1925, 1978-1981)]]
* [[Linie W (1978-1981)|Linie W (1978-1981)]]
* [[Linie WD|Linie WD (1925-1976)]]
* [[Linie WD (1925-1976)|Linie WD (1925-1976)]]
* [[Linie WG|Linie WG (1925)]]
* [[Linie WG (1925)|Linie WG (1925)]]
* [[Linie WG/GW|Linie WG/GW (1976-1978)]]
* [[Linie WG (1976-1978)|Linie WG (1976-1978)]]
* [[Linie 18G|Linie 18G (1925-1945)]]
* [[Linie 18G (1925-1945)|Linie 18G (1925-1945)]]
 
== U-Bahn Linien ==
=== Aktuelle Linien ===
* [[Linie U1|Linie U1]]
* [[Linie U2|Linie U2]]
* [[Linie U3|Linie U3]]
* [[Linie U4|Linie U4]]
* [[Linie U5|Linie U5]]
 
=== Eingestellte Linie ===
* [[Linie U2/U4|Linie U2/U4]]
 


== Stadtbahnfahrzeuge ==
== Stadtbahnfahrzeuge ==
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* [[Type N (1925-1962)|Type N (1925-1962)]]
* [[Type N (1925-1962)|Type N (1925-1962)]]
* [[Type N1 (1954-1983)|Type N<sub>1</sub> (1954-1983)]]
* [[Type N1 (1954-1983)|Type N<small>1</small> (1954-1983)]]
* [[Type E6 (1979-2010)|Type E<sub>6</sub> (1979-2010)]]; ab [[1989]] weiterer Einsatz auf der Linie U6.
* [[Type E6 (1979-2010)|Type E<small>6</small> (1979-2010)]]; ab [[1989]] weiterer Einsatz auf der [[Linie U6|Linie U6]].


===== Beiwagen =====
===== Beiwagen =====
* [[Type n (1925-1962)|Type n (1925-1962)]]
* [[Type n (1925-1962)|Type n (1925-1962)]]
* [[Type n1 (1926-1962)|Type n<sub>1</sub> (1926-1962)]]
* [[Type n1 (1926-1962)|Type n<small>1</small> (1926-1962)]]
* [[Type n2 (1954-1983)|Type n<sub>2</sub> (1954-1983)]]
* [[Type n2 (1954-1983)|Type n<small>2</small> (1954-1983)]]
* [[Type c6 (1979-2010)|Type c<sub>6</sub> (1979-2010)]]; ab [[1989]] weiterer Einsatz auf der Linie U6.
* [[Type c6 (1979-2010)|Type c<small>6</small> (1979-2010)]]; ab [[1989]] weiterer Einsatz auf der [[Linie U6|Linie U6]].


==== Arbeitsfahrzeuge ====
==== Arbeitsfahrzeuge ====
===== Triebwagen =====
siehe [[Historische Arbeitsfahrzeuge|Historische Arbeitsfahrzeuge]]
* [[Type NH (1977-2001)|Type NH (1977-2001)]]
 
* [[Type NL (1962-1966)|Type NL (1962-1966)]]
== Signale ==
* [[Type NR (1961-1971)|Type NR (1961-1971)]]
 
* [[Type NR (1971-1997)|Type NR (1971-1997)]]
siehe [[Signale (Stadtbahn)]]
 
== Zugnummern ==
[[Bild:zugnummerntafel.jpg|thumb|250px|Zugnummerntafel der Wiener Stadtbahn]]
[[Bild:18G_N_n_n_ghegaschleife.jpg|thumb|right|250px|Ein Zug der Linie 18G in der Ghegaschleife Ende der 20er oder Anfang der 30er Jahre. Foto: Wiener Linien]]
[[Bild:G_WD_N_heiligenstadt19560302.jpg|thumb|right|250px|Züge der Linie G und WD in der Nähe von Heiligenstadt. Foto: Wiener Linien]]
Für innerbetriebliche Zwecke wurden die Züge an der Seitenwand mit Zugnummerntafeln versehen, um sie leichter erkennen zu können. Die Zugnummerntafeln waren vor [[1945]] zuerst auf der hinteren Platform, später vorne, weil die Zieltafeln von vorne in die Mitte wanderten, nach [[1945]] waren die Zugnummerntafeln bei den Linien [[Linie G (Stadtbahn)|G]] und [[Linie DG/GD|DG/GD]] links vorne und rechts hinten, bei der [[Linie WD|Linie WD]] links und rechts vorne, die Zielschilder wurden durch Schilder mit der Linienbezeichnung ersetzt.<br>
''(Quelle: Alfred Horn; Wiener Stadtbahn; Bohmann Verlag)''
 
'''ab [[4. Juni]] [[1925]]'''
 
* 1 - 11: aus Hütteldorf
* 1 - 17: aus Hütteldorf (an Sonn- und Feiertagen)
 
'''ab [[22. Juli]] [[1925]]'''
 
* 1 - 19 ungerade: aus Heiligenstadt
* 2 - 20 gerade: aus Hütteldorf
 
'''ab [[7. September]] [[1925]]'''
* 1, 3, 5, 7, 9, 11: [[Linie WG|Linie WG]], aus Heiligenstadt
* 2, 4, 8, 12, 14, 18, 20, 24, 26: [[Linie W|Linie W]], aus Hütteldorf
* 2, 4, 8, 12, 14, 18, 20, 24, 26, 34, 36: [[Linie W|Linie W]], aus Hütteldorf (an Sonn- und Feiertagen)
* 6, 10, 16, 22, 28, 30, 32: [[Linie WG|Linie WG]], aus Hütteldorf
 
'''ab [[20. Oktober]] [[1925]]'''
* 1 - 11 ungerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Hütteldorf
* 2 - 20 gerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Heiligenstadt
* 21 - 33 ungerade: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Hütteldorf
* 22 - 42 gerade: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Heiligenstadt
* 41 - 61 ungerade: [[Linie 18G|Linie 18G]], aus Heiligenstadt
 
'''ab [[22. Dezember]] [[1925]]'''
* 1 - 11 ungerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Hütteldorf
* 2 - 20 gerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Heiligenstadt
* 21 - 33 ungerade: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Hütteldorf
* 22 - 42 gerade: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Heiligenstadt
* 41 - 61 ungerade: [[Linie 18G|Linie 18G]], aus Meidling-Aßmayergasse
 
'''ab [[14. Februar]] [[1926]]'''
* 1 - 11 ungerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Hütteldorf
* 2 - 20 gerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Heiligenstadt
* 21 - 33 ungerade: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Hütteldorf
* 22 - 42 gerade: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Heiligenstadt
* 41 - 61 ungerade: [[Linie 18G|Linie 18G]], aus Meidling-Aßmayergasse
* 63 - 71 ungerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Hütteldorf
* 63 - 83 ungerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Hütteldorf (an schönen Sonn- und Feiertagen)
 
'''ab [[13. Dezember]] [[1926]]'''
* 1 - 11 ungerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Hütteldorf
* 2 - 20 gerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Heiligenstadt
* 21 - 33 ungerade: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Hütteldorf
* 22 - 42 gerade: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Heiligenstadt
* 41 - 61 ungerade, 83 - 99 ungerade: [[Linie 18G|Linie 18G]], aus Meidling-Aßmayergasse
* 63 - 71 ungerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Hütteldorf
* 63 - 83 ungerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Hütteldorf (an schönen Sonn- und Feiertagen)
 
'''ab [[5. Juli]] [[1927]]'''
* 1 - 11 ungerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Heiligenstadt
* 2 - 12 gerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Hütteldorf
* 21 - 23, 25 - 27, 29 - 31, 33, 34: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Michelbeuern (an Werktagen)
* 24, 28, 32: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Hütteldorf (an Werktagen)
* 21 - 39 ungerade: [[Linie DG/GD|Linie DG]], aus Michelbeuern (an Sonn- und Feiertagen)
* 22 - 40 gerade: [[Linie DG/GD|Linie GD]], aus Michelbeuern (an Sonn- und Feiertagen)
* 41 - 49 ungerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Heiligenstadt
* 42 - 50 gerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Hütteldorf
* 61 - 72 (- 77): [[Linie 18G|Linie 18G]] aus Meidling-Aßmayergasse
 
'''ab [[20. Oktober]] [[1932]]'''
* 1 - 11 ungerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Heiligenstadt
* 2 - 12 gerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Hütteldorf
* 21 - 23, 25 - 27, 29 - 31, 33, 34: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Michelbeuern (an Werktagen)
* 24, 28, 32: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]] aus Hütteldorf (an Werktagen)
* 21 - 39 ungerade: [[Linie DG/GD|Linie DG]], aus Michelbeuern (an Sonn- und Feiertagen)
* 22 - 40 gerade: [[Linie DG/GD|Linie GD]], aus Michelbeuern (an Sonn- und Feiertagen)
* 41 - 49 ungerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Heiligenstadt
* 42 - 50 gerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Hütteldorf
* 61 - 72 (- 77): [[Linie 18G|Linie 18G]], aus Michelbeuern
 
'''ab [[24. Juni]] [[1945]]'''
* 1 - 16: [[Linie WD|Linie WD]], aus Hütteldorf
* 21 - 27: [[Linie WD|Linie WD]] weiß, aus Hütteldorf
 
'''ab [[18. Juli]] [[1945]]'''
* 1 - 11: [[Linie WD|Linie WD]], aus Hütteldorf
* 21 - 35: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]] aus Michelbeuern
 
'''ab [[30. Juli]] [[1945]]'''
* 1 - 11: [[Linie WD|Linie WD]], aus Hütteldorf
* 21 - 37: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]] aus Michelbeuern
 
'''ab [[21. Februar]] [[1947]]'''
* 1 - 13 ungerade: Linien [[Linie WD|WD]] und [[Linie G (Stadtbahn)|G]], aus Michelbeuern
* 2 - 14 gerade: Linien [[Linie WD|WD]] und [[Linie G (Stadtbahn)|G]], aus Hütteldorf
* 15, 16: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]] aus Michelbeuern (Frühverkehr)
* 21 - 34: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]] aus Michelbeuern
 
'''ab [[19. September]] [[1954]]'''
* 1, 3: [[Linie WD|Linie WD]], aus Michelbeuern
* 2 - 16 gerade: [[Linie WD|Linie WD]], aus Hütteldorf
* 18, 20: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Hütteldorf (Frühverkehr)
* 21, 28: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Hütteldorf
* 22 - 27, 29 - 31: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Michelbeuern
* 32: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Michelbeuern (Frühverkehr)
* 41 - 48: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Michelbeuern
 
'''ab [[8. Mai]] [[1976]]'''
* 1 - 11 ungerade: [[Linie WG/GW|Linie WG/GW]], aus Michelbeuern
* 2 - 12 gerade: [[Linie WG/GW|Linie WG/GW]], aus Hütteldorf
* 13 - 16, 18: [[Linie WG/GW|Linie WG/GW]], aus Hütteldorf
* 20: [[Linie WG/GW|Linie WG/GW]], aus Michelbeuern
* 21 - 31: [[Linie DG/GD|Linie DG/GD]], aus Michelbeuern
* 41 - 43: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Michelbeuern


===== Beiwagen =====
'''ab [[1. April]] [[1978]]'''
* [[Type nl (1962-1975)|Type nl (1962-1975)]]
* 1 - 7 ungerade: [[Linie W|Linie W]], aus Michelbeuern
* [[Type nt (1976-1988)|Type nt (1976-1988)]]
* 2 - 14 gerade: [[Linie W|Linie W]], aus Hütteldorf
* [[Type vsp (1966-1973)|Type vsp (1966-1973)]]
* 21 - 34: Linien [[Linie GD|GD]] und [[Linie G (Stadtbahn)|G]] aus Michelbeuern


== U-Bahn Fahrzeuge ==
'''ab [[27. Oktober]] [[1980]]'''
=== Aktuelle Fahrzeuge ===
* 1 - 7: [[Linie W|Linie W]], aus Hütteldorf
* Fahrbar auf Linien U1, U2, U3, U4
* 21 - 29 ungerade: [[Linie GD|Linie GD]], aus Michelbeuern
** [[Type U|Type U]]
* 22 - 30 gerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Michelbeuern
** [[Type U1|Type U<sub>1</sub>]]/[[Type U11|Type U<sub>11</sub>]]
** [[Type U2|Type U<sub>2</sub>]]
** [[Type V/v|Type V/v]]
* Fahrbar auf Linie U6
** [[Type T|Type T]]
** [[Type T1|Type T<sub>1</sub>]]


=== Aktuelle Arbeitsfahrzeuge ===
'''ab [[29. August]] [[1981]]'''
* Fahrbar auf allen Linien
* 21 - 29 ungerade: [[Linie GD|Linie GD]], aus Michelbeuern
** [[Type DR|Type DR]]
* 22 - 30 gerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Michelbeuern
** [[Type UDL|Type UDL]]
** [[Type UDR|Type UDR]]
** [[Type UGM1|Type UGM]]
** [[Type UGR|Type UGR]]
** [[Type UGR11|Type UGR11]]
* Fahrbar auf U1, U2, U3, U4
** [[Type UBL|Type UBL]]
** [[Type UDZ|Type UDZ]]
** [[Type unf|Type unf]]
** [[Type uns|Type uns]]
* Fahrbar auf allen Linien
** [[Type uki|Type uki]]
** [[Type uks|Type uks]]
** [[Type upl|Type upl]]
** [[Type urh|Type urh]]
** [[Type usi|Type usi]]
** [[Type uso|Type uso]]
** [[Type usp|Type usp]]


=== Ehemalige Fahrzeuge ===
'''ab [[2. Juli]] [[1983]]'''<br>
* Fahrbar auf Linie U6
* 21 - 27 ungerade: [[Linie GD|Linie GD]], aus Michelbeuern
** [[Type E6 (1979-2010)|Type E<sub>6</sub> (1979-2010)]]
* 22 - 28 gerade: [[Linie G (Stadtbahn)|Linie G]], aus Michelbeuern
** [[Type c6 (1979-2010)|Type c<sub>6</sub> (1979-2010)]]


=== Ehemalige Arbeitsfahrzeuge ===
Mit der Ausmusterung der Reihen [[Type N1 (1954-1983)|N<small>1</small>]]/[[Type n2 (1954-1983)|n<small>2</small>]] am [[1. Juli]] [[1983]] mit Betriebsschluss verschwanden auch die Zugnummerntafeln, nicht aber die Zugnummern selbst, welche intern weiterhin auf den [[Type E6 (1979-2010)|E<small>6</small>]]/[[Type c6 (1979-2010)|c<small>6</small>]] Garnituren verwendet wurden.
* Fahrbar auf Stadt- und Straßenbahn
** [[Type UNH|Type UNH]]
** [[Type UGR1|Type UGR1]]
* Fahrbar auf allen Linien
** [[Type UDD|Type UDD]]
** [[Type UGM|Type UGM]]
** [[Type uda|Type uda]]
** [[Type ukt|Type ukt]]
** [[Type utu|Type utu]]

Aktuelle Version vom 15. Juni 2026, 07:10 Uhr

Wiener Stadtbahn an der Endstelle Hütteldorf, März 1980

Allgemeines

Anlässlich des 110jährigen Jubiläums herausgegebene Sondermarke

Der Betrieb auf den Strecken der dampfbetriebenen Wiener Stadtbahn wurde wegen Kohlenmangel ab 8. Dezember 1918 eingestellt. Erst ab dem 1. Juni 1922 wurde auf Grund des wieder gestiegenen Reiseverkehrs zur Entlastung der Kopfbahnhöfe der West- und der Franz-Josefs-Bahn ein sogenannter Überleitungsverkehr über die obere Wientalstrecke und die Gürtelstrecke zwischen Hütteldorf-Hacking und Heiligenstadt aufgenommen. Dabei wurden von den in der Regel zwischen Neulengbach, Rekawinkel oder Purkersdorf und Kritzendorf, St. Andrä-Wördern bzw. Tulln verkehrenden Zügen auf der Stadtbahnstrecke nur folgende Haltestellen eingehalten: Unter St. Veit-Baumgarten, Hietzing, Meidling Hauptstraße, Gumpendorfer Straße, Westbahnhof, Währinger Straße und Nußdorfer Straße. Ab dem 1. Juni 1923 hielten die Züge auch in den Stationen Ober-St.Veit und Josefstädter Straße, dafür entfiel der Halt in der Station Nußdorfer Straße. Da von den damaligen Österreichischen Bundesbahnen (BBÖ) aus finanziellen Gründen keine Änderungen zu erwarten waren, beauftragte der Wiener Gemeinderat den Direktor der städtischen Straßenbahnen, Ing. Ludwig Spängler, ein kostengünstiges Projekt für eine Elektrifizierung der Stadtbahn auszuarbeiten. Am 23. August 1923 legte die Gemeinde Wien der Kommission für Verkehrsanlagen als Eigentümerin der Stadtbahn ein Angebot vor, die Wiental-, Donaukanal- und Gürtellinie samt Verbindungsbogen auf 30 Jahre unentgeltlich zu pachten und sie auf eigene Kosten zu elektrifizieren und zu betreiben.

Bereits am 28. August 1923 wurde das von Ing. Ludwig Spängler ausgearbeitete Projekt im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Zwecks niedriger Betriebs- und Anlagekosten und um auch den Reservewagenstand gering zu halten sollten herkömmliche Straßenbahnwagen der neuesten Generation, Triebwagen der Type L und die dazupassenden Beiwagen der damaligen Typen m und m1, zum Einsatz kommen. Für die Beschaffung neuer Fahrzeuge ging man vorerst von einem Bedarf von 50 Trieb- und 120 Beiwagen aus. Der Betrieb sollte straßenbahnmäßig mit „Fahren auf Sicht“ erfolgen, nur an unübersichtlichen Stellen waren herkömmliche bügelgesteuerte Nachrangsignale vorgesehen. Ein weiterer Eckpunkt des Projektes war der Zusammenschluss der Stadtbahn mit der Straßenbahn an mehreren Stellen, vorerst bei der Gumpendorfer Straße und in Hietzing sowie einer Betriebsgleisverbindung in Michelbeuern die damit direkte Züge von der Stadtbahn über den südlichen Gürtel nach Favoriten und über Hietzing nach Mauer und Mödling ermöglichen sollte.

Da die Kommission für Verkehrsanlagen aber auf Grund politischer Entwicklungen beschlussunfähig war, wurden per Bundesgesetz die BBÖ zur Vehandlungsführung mit der Gemeinde Wien ermächtigt. Allgemein erregte der Umstand, eine Vollbahnstrecke zu einer Straßenbahn zu degradieren in der Fachwelt großes Aufsehen und Kritik. Das Projekt der Gemeinde Wien wurde zwar als Verbesserung des derzeitigen Zustandes angesehen, aber dennoch nur als Notlösung, die durch eine zu diesem Zeitpunkt allerdings weder absehbare noch finanzierbare Vollbahnelektrifizierung abgelöst werden sollte. Auch die Gemeinde Wien hat ihr Projekt nur als Übergangslösung zu einer echten Schnellbahn angesehen. Die eigentlichen Vertragsverhandlungen begannen im Oktober 1923 und konnten Anfang Dezember zu einem Abschluss gebracht werden.

Mit dem am 11. Jänner 1924 vom Nationalrat beschlossenen und rückwirkend mit 21. Dezember 1923 geltenden Gesetz wurden die Österreichischen Bundesbahnen zum Abschluss dieses Pachtvertrages mit der Gemeinde Wien - Städtische Straßenbahnen ermächtigt. Im § 2 des Gesetzes wurden auch auf die Dauer des Vertrages „Abweichungen von den gesetzlichen und konzessionsmäßigen Rechtsgrundlagen der Wiener Stadtbahn im Rahmen der durch die geplante Art der Betriebsführung sich ergebenden Notwendigkeit“ gestattet. Danach konnte nun der endgültige Vertrag am 12. März und 13. März 1924 unterzeichnet werden. Man hatte sich auf die von der Gemeinde Wien gewünschte 30-jährige Pachtzeit geeinigt, allerdings mit einer erstmaligen Kündigungsmöglichkeit nach 10 Jahren, wobei sich die Bundesbahnen verpflichten mussten, bei vorzeitiger Vertragsauflösung auch die noch fällige Tilgung der investierten Anlagekosten an die Gemeinde Wien zu refundieren. Ein wesentlicher Aspekt der Stadtbahnelektrifizierung war auch der nachkriegsbedingten Wirtschaftsflaute entgegen zu wirken um damit einer möglichen Arbeitslosigkeit vorzubeugen.

Nachdem der bestehende Überleitungsverkehr von der Westbahn über Hütteldorf nach Heiligenstadt ab 1. Jänner 1924 nur mehr bis zur Alser Straße (Michelbeuern) geführt wurde, konnten bereits am 18. April und 25. April 1924 die außer Betrieb stehenden Streckenteile an die Gemeinde Wien übergeben werden. Am 30. September 1924 setzte sich um 22.54 Uhr der letzte mit einer Dampflok bespannte Personenzug von der Alser Straße in Richtung Hütteldorf in Bewegung und danach konnte auch dieser Streckenabschnitt an die Gemeinde Wien übergeben werden.

In Hütteldorf und Heiligenstadt wurden die Gleisverbindungen zur Bundesbahn abgetrennt und jeweils Gleisschleifen samt Remisen für je etwa 100 Wagen errichtet. Die im Bahnhof Hauptzollamt bestehenden Gleisverbindungen blieben für Materialtransporte vorläufig noch bestehen und wurden erst zu einem späteren Zeitpunkt abgetragen. Der mittlerweile eingetretene Verkehrsaufschwung auf der Straßenbahn erforderte die Bestellung weiterer Stadtbahnwagen. Wegen der inzwischen zahlreichen Planungsänderungen musste der Bau des ursprünglich in Michelbeuern vorgesehenen dritten Betriebsbahnhofes aus finanziellen Gründen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Bereits am 9. April 1925 konnte die ersten Probefahrten mit einem neuen Stadtbahnzug zwischen Michelbeuern und Meidling durchgeführt werden. Nachdem am 3. Juni 1925 um 11 Uhr die feierliche Eröffnungsfahrt der elektrischen Stadtbahn stattfand, wurde am 4. Juni 1925 der planmäßige Betrieb, noch ohne Liniensignal, zwischen Hütteldorf und Alser Straße aufgenommen. Auch die Verlängerung bis Heiligenstadt nahm am 22. Juli den Betrieb ebenfalls ohne Liniensignal auf. Erst als ab 7. September 1925 die untere Wientallinie bis Hauptzollamt in Betrieb genommen wurde, ergab sich die Notwendigkeit einer Liniensignalisierung. Diese erfolgte derart, dass die Anfangsbuchstaben der befahrenen Strecken entweder einzeln oder kombiniert als Liniensignale verwendet wurden (siehe Stadtbahnlinien). Am 20. Oktober 1925 wurden mit der Inbetriebnahme der Donaukanallinie zwischen Hauptzollamt und Heiligenstadt samt Verbindungsbogen sowie der Linie 18G (Heiligenstadt, Abzweigung Gumpendorfer Straße und über die Gleise der Straßenbahnlinie 118 bis zum Ostbahnhof) der Vollbetrieb aufgenommen. Gleichzeitig wurden die bislang unterschiedlichen Tarife von Stadt- und Straßenbahn zu einem Gemeinschaftstarif vereinheitlicht.

Noch während im Herbst 1923 die Vertragsverhandlungen liefen wurden bereits Entwürfe für die zukünftigen Stadtbahnwagen gezeichnet. In der ersten Jahreshälfte erfolgte die Bestellung von 150 Trieb- und 150 Beiwagen der Typen N und n die für eine mögliche Zugbildung von bis zu neun Wagen mit Vielfachsteuerung und Druckluftbremse ausgestattet wurden. Da in den Stadtbahnremisen Hütteldorf und Heiligenstadt nur insgesamt etwa 200 Wagen untergebracht werden konnten, war eine dritte Remise unbedingt erforderlich. Die Wahl fiel schließlich auf den Bahnhof Meidling, dessen Linien auf andere Betriebsbahnhöfe aufgeteilt und hier nach und nach 90 Stadtbahnwagen untergebracht wurden. Bereits am 22. Dezember 1925 übersiedelte die Linie 18G von Heiligenstadt in den Bahnhof Meidling.

Auf dem Gelände des ehemaligen Frachtenbahnhofs Michelbeuern begann 1926 der Bau des schon in der ursprünglichen Planung vorgesehenen Betriebsbahnhofes für die Stadtbahn. Am 28. Mai 1927 ging das neue Stellwerk Michelbeuern in Betrieb; der Bahnhof selbst wurde am 5. Juli 1927 eröffnet und stellte die Züge für die Linien DG und GD. Vom gleichen Tag an verkehrte an Werktagen von Montag bis Freitag während der Früh- und Nachmittags-HVZ, an Samstagen nur in der Früh, die Linie G von Heiligenstadt nach Hütteldorf. Während des Betriebes der Linie G wurde die Linie 18G nur bis zur Station Alser Straße und über die neue Gleisschleife bei der Severingasse geführt. Obwohl die Züge mit „Alser Straße“ betafelt waren, durften die Fahrgäste bis zur Schopenhauerstraße / Severingasse mitfahren. Im Zuge der Sparmaßnahmen in der Zeit der Wirtschaftskrise wurde der Bahnhof Meidling am 20. Oktober 1932 aufgelassen und die Linie 18G nunmehr vom Bahnhof Michelbeuern aus betrieben.

Mit dem 95. Bundesgesetz vom 15. Juni 1934 hatte die damalige Bundesregierung beschlossen, die mit dem Gesetz vom 18. Juli 1892 geschaffene Kommission für Verkehrsanlagen mit 1. Juli 1934 aufzulösen. Von den Aktiva der Kommission erhielt die Stadt Wien das Eigentum am Bahnbestand der Wiental-, Donaukanal- und der Gürtellinie einschließlich Verbindungsbogen, jedoch ohne den Bahnhöfen Hütteldorf, Heiligenstadt und Hauptzollamt für die später ein eigener Vertrag mit der Bundesbahn abgeschlossen werden musste. Der Bund erhielt die Vorortelinie und den zum Stadtbahnnetz gehörenden Verbindungsbogen Heiligenstadt – Brigittenau sowie den gesamten Fuhrpark der Kommission in sein Eigentum. Mit der Liquidierung der Kommission für Verkehrsanlagen wurden vom Bundesministerium für Handel und Verkehr die Konzessionen von 1892 und 1894 mit 30. Juni 1934 für erloschen erklärt und der Gemeinde Wien die Konzession zum Bau und Betrieb der in ihren Besitz übergegangenen Linien der Wiener Stadtbahn als Kleinbahnlinien für Personenbeförderung ab 1. Juli 1934 erteilt.

Die Umstellung auf Rechtsfahrordnung in Wien am 19. September 1938 hatte außer dem Umbau der Ein- und Ausfahrten bei der Gumpendorfer Straße sowie in Michelbeuern keinen weiteren Einfluss auf die Stadtbahn. Nur die im Straßenbahnbereich verwendeten N-Triebwagen aus der Nummerngruppe 2701 bis 2750 mussten, analog zu den Straßenbahntriebwagen, ab 1939 mit Fahrtrichtungsanzeigern ausgerüstet werden.

Mit dem Zweiten Weltkrieg und der ab 1944 einsetzenden Bombardierung von Wien waren vor allem die Bahnanlagen wichtige strategische Ziele, wobei auch die Stadtbahn erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. So waren vor allem die Hochbahnabschnitte sowie der Bahnhof Heiligenstadt betroffen, aber auch einige Stationen der Tiefbahnstrecken erlitten zum Teil Totalschaden. Die Stadtbahn konnte in dieser Zeit, wenn überhaupt, oft nur in Teilabschnitten betrieben werden, bis sie nach dem Großangriff vom 12. März 1945 vorläufig gänzlich eingestellt werden musste. Ab 31. März verkehrte nochmals die Linie WD zwischen Meidling und Hauptzollamt, bis der bereits am 5. April einsetzende Artilleriebeschuss von Wien auch diesen Restbetrieb im Laufe des 6. Aprils 1945 beendete.

Nach Kriegsende konnten ab 29. April 1945 wieder einige Straßenbahnlinien verkehrten und bereits vier Wochen später, am 27. Mai, auch der Stadtbahnbetrieb zwischen Hietzing und Hauptzollamt mit den auf der Strecke stehen gebliebenen Zügen wieder aufgenommen werden. Nach und nach konnten die Stadtbahnstrecken, zum Teil auch nur behelfsmäßig, wieder in Betrieb genommen werden. Auch einige Stationen waren durch Kriegseinwirkung teilweise oder ganz zerstört und die Züge fuhren bis zur Instandsetzung durch. Nach Heiligenstadt konnte erst nach dem Wiederaufbau der beiden Zufahrtsstrecken und der Anlagen in Heiligenstadt ab 18. September 1954 gefahren werden; auf den Wiederaufbau der Wagenhalle wurde allerdings verzichtet.

Der bisherige Wagenpark konnte zum Teil nur mehr notdürftig instand gehalten werden, sodass man sich 1953 entschloss die Wagen umzubauen, was de facto einem Neubau gleichkam. Schon aus Kostengründen wurden Teile der bisherigen elektrischen- und Druckluftausrüstung in den neuen Wagen weiter verwendet. Bereits ab 12. Juli 1954 standen die als N1 und n2 bezeichneten Stadtbahnwagen im Einsatz und am 3. April 1961 standen die letzten Altwagen im Personenverkehr.

Mit 16. August 1965 erfolgte die Inbetriebnahme der kombinierten Totmann- und induktiven Zugbeeinflussung. Die nunmehr bei allen Signalen verwendete Sicherung ersetzte die bisher nur bei den stellwerksbedienten Signalen verwendete mechanische Fahrsperre. Gleichzeitig wechselte der bisher an der Zugspitze mitfahrende Zugbegleiter auf den zweiten Triebwagen und übernahm auch die Abfertigung des Zuges in den Stationen.

Der Erfolg der am 17. Jänner 1962 eröffneten Wiener Schnellbahn veranlasste das damalige Bundesministerium für Verkehr und Elektrizitätswirtschaft zu einem rech engagierten Entwurf zum weiteren Ausbau der Schnellbahn unter Einbeziehung weiterer Eisenbahnstrecken inklusive der Stadtbahn. Doch die Stadt Wien hatte andere Pläne. Am 15. September 1966 präsentierte der damalige Bürgermeister Bruno Marek das Grundnetz der ersten Ausbaustufe für eine U-Bahn in Wien. Wenn auch die Elektrifizierung weiterer Eisenbahnstrecken in Wien damit auch neue Schnellbahnlinien schuf, verhinderte die Einbeziehung der Stadtbahn in die neue U-Bahn ein zusammenhängendes Schnellbahnnetz.

1969 begann man mit der Adaptierung der Strecke Heiligenstadt-Friedensbrücke als Probestrecke für das neue Verkehrsmittel U-Bahn. In das nunmehrige Auslaufmodell Stadtbahn wurde in den folgenden Jahren nur mehr wenig investiert, Leistungskürzungen und zahlreiche Unfälle führten zu einem zunehmend negativen Bild der Stadtbahn in der Öffentlichkeit. Fast unbeachtet begann am 8. Mai 1978 mit der Aufnahme des Fahrgastbetriebes zwischen Heiligenstadt und Friedensbrücke das U-Bahnzeitalter in Wien, allerdings noch getarnt als „erweiteter Probebetrieb“. In mehreren Etappen wurde unter gleichzeitiger Kürzung der Stadtbahn die U-Bahn verlängert und erreichte am 20. Dezember 1981 Hütteldorf. Der Stadtbahnbetrieb zwischen Meidling-Hauptstraße und Hütteldorf endete bereits am 28. August 1981, somit verblieb nur mehr die Rest-Stadtbahn von Meidling-Hauptstaße bis Heiligenstadt bzw. Friedensbrücke über.

Bereits ab 29. November 1980 kamen die neuen Stadtbahnwagen der Typen E6 + c6 auf der Gürtellinie zum Einsatz. Für die beginnenden Bauarbeiten zur Verlängerung der Stadtbahn-Gürtelstrecke zur Philadelphiabrücke endete der Stadtbahnbetrieb ab 15. April 1985 in der Haltestelle Gumpendorfer Straße. Für den vorgesehenen Gleiswechselbetrieb auf der Rest-Stadtbahn wurden bereits 1987 mehrere Gleisverbindungen eingebaut und zwecks Installation der dafür notwendigen neuen Signalanlage musste der Betrieb über den Verbindungsbogen bereits ab 25. Juni und der Gesamtbetrieb ab 2. Juli 1988 vorübergehend eingestellt werden. Der Fahrbetrieb konnte am 5. September 1988 wieder aufgenommen und damit gleichzeitig die Rechtsfahrordnung samt Gleiswechselbetrieb eingeführt werden. Mit der Verlängerung der Stadtbahn-Gürtelstrecke bis zur Philadelphiabrücke am 7. Oktober 1989 als neue Linie U6 verschwand auch der offizielle Begriff „Stadtbahn“ und wurde durch den etwas sperrigen Begriff „U-Bahn mit Oberleitung“ ersetzt.

Streckengeschichte

Streckeneröffnungen für den elektrischen Stadtbahnbetrieb

Datum Länge Strecke
3. Juni 1925 5,334 Hütteldorf — Meidling
3. Juni 1925 5,100 Meidling — Alser Straße
22. Juli 1925 3,217 Alser Straße — Heiligenstadt
7. September 1925 5,450 Meidling — Hauptzollamt (jetzt Landstraße)
20. Oktober 1925 5,304 Hauptzollamt — Heiligenstadt
20. Oktober 1925 1,195 Friedensbrücke — Nußdorfer Straße

Weiterbau der Stadtbahn-Gürtellinie als U6

Datum Länge Strecke
7. Oktober 1989 2,202 Gumpendorfer Straße — Philadelphiabrücke
15. April 1995 5,415 Philadelphiabrücke — Siebenhirten
4. Mai 1996 4,998 Nußdorfer Straße — Floridsdorf

Betriebsbahnhöfe

Stadtbahnlinien

Netzplan der Stadtbahn 1939 mit Markierungszeichen
Netzplan der Stadtbahn 1961

Stadtbahnfahrzeuge

Personenfahrzeuge

Triebwagen
Beiwagen

Arbeitsfahrzeuge

siehe Historische Arbeitsfahrzeuge

Signale

siehe Signale (Stadtbahn)

Zugnummern

Zugnummerntafel der Wiener Stadtbahn
Ein Zug der Linie 18G in der Ghegaschleife Ende der 20er oder Anfang der 30er Jahre. Foto: Wiener Linien
Züge der Linie G und WD in der Nähe von Heiligenstadt. Foto: Wiener Linien

Für innerbetriebliche Zwecke wurden die Züge an der Seitenwand mit Zugnummerntafeln versehen, um sie leichter erkennen zu können. Die Zugnummerntafeln waren vor 1945 zuerst auf der hinteren Platform, später vorne, weil die Zieltafeln von vorne in die Mitte wanderten, nach 1945 waren die Zugnummerntafeln bei den Linien G und DG/GD links vorne und rechts hinten, bei der Linie WD links und rechts vorne, die Zielschilder wurden durch Schilder mit der Linienbezeichnung ersetzt.
(Quelle: Alfred Horn; Wiener Stadtbahn; Bohmann Verlag)

ab 4. Juni 1925

  • 1 - 11: aus Hütteldorf
  • 1 - 17: aus Hütteldorf (an Sonn- und Feiertagen)

ab 22. Juli 1925

  • 1 - 19 ungerade: aus Heiligenstadt
  • 2 - 20 gerade: aus Hütteldorf

ab 7. September 1925

  • 1, 3, 5, 7, 9, 11: Linie WG, aus Heiligenstadt
  • 2, 4, 8, 12, 14, 18, 20, 24, 26: Linie W, aus Hütteldorf
  • 2, 4, 8, 12, 14, 18, 20, 24, 26, 34, 36: Linie W, aus Hütteldorf (an Sonn- und Feiertagen)
  • 6, 10, 16, 22, 28, 30, 32: Linie WG, aus Hütteldorf

ab 20. Oktober 1925

ab 22. Dezember 1925

  • 1 - 11 ungerade: Linie WD, aus Hütteldorf
  • 2 - 20 gerade: Linie WD, aus Heiligenstadt
  • 21 - 33 ungerade: Linie DG/GD, aus Hütteldorf
  • 22 - 42 gerade: Linie DG/GD, aus Heiligenstadt
  • 41 - 61 ungerade: Linie 18G, aus Meidling-Aßmayergasse

ab 14. Februar 1926

  • 1 - 11 ungerade: Linie WD, aus Hütteldorf
  • 2 - 20 gerade: Linie WD, aus Heiligenstadt
  • 21 - 33 ungerade: Linie DG/GD, aus Hütteldorf
  • 22 - 42 gerade: Linie DG/GD, aus Heiligenstadt
  • 41 - 61 ungerade: Linie 18G, aus Meidling-Aßmayergasse
  • 63 - 71 ungerade: Linie G, aus Hütteldorf
  • 63 - 83 ungerade: Linie G, aus Hütteldorf (an schönen Sonn- und Feiertagen)

ab 13. Dezember 1926

  • 1 - 11 ungerade: Linie WD, aus Hütteldorf
  • 2 - 20 gerade: Linie WD, aus Heiligenstadt
  • 21 - 33 ungerade: Linie DG/GD, aus Hütteldorf
  • 22 - 42 gerade: Linie DG/GD, aus Heiligenstadt
  • 41 - 61 ungerade, 83 - 99 ungerade: Linie 18G, aus Meidling-Aßmayergasse
  • 63 - 71 ungerade: Linie G, aus Hütteldorf
  • 63 - 83 ungerade: Linie G, aus Hütteldorf (an schönen Sonn- und Feiertagen)

ab 5. Juli 1927

  • 1 - 11 ungerade: Linie WD, aus Heiligenstadt
  • 2 - 12 gerade: Linie WD, aus Hütteldorf
  • 21 - 23, 25 - 27, 29 - 31, 33, 34: Linie DG/GD, aus Michelbeuern (an Werktagen)
  • 24, 28, 32: Linie DG/GD, aus Hütteldorf (an Werktagen)
  • 21 - 39 ungerade: Linie DG, aus Michelbeuern (an Sonn- und Feiertagen)
  • 22 - 40 gerade: Linie GD, aus Michelbeuern (an Sonn- und Feiertagen)
  • 41 - 49 ungerade: Linie G, aus Heiligenstadt
  • 42 - 50 gerade: Linie G, aus Hütteldorf
  • 61 - 72 (- 77): Linie 18G aus Meidling-Aßmayergasse

ab 20. Oktober 1932

  • 1 - 11 ungerade: Linie WD, aus Heiligenstadt
  • 2 - 12 gerade: Linie WD, aus Hütteldorf
  • 21 - 23, 25 - 27, 29 - 31, 33, 34: Linie DG/GD, aus Michelbeuern (an Werktagen)
  • 24, 28, 32: Linie DG/GD aus Hütteldorf (an Werktagen)
  • 21 - 39 ungerade: Linie DG, aus Michelbeuern (an Sonn- und Feiertagen)
  • 22 - 40 gerade: Linie GD, aus Michelbeuern (an Sonn- und Feiertagen)
  • 41 - 49 ungerade: Linie G, aus Heiligenstadt
  • 42 - 50 gerade: Linie G, aus Hütteldorf
  • 61 - 72 (- 77): Linie 18G, aus Michelbeuern

ab 24. Juni 1945

ab 18. Juli 1945

ab 30. Juli 1945

ab 21. Februar 1947

  • 1 - 13 ungerade: Linien WD und G, aus Michelbeuern
  • 2 - 14 gerade: Linien WD und G, aus Hütteldorf
  • 15, 16: Linie DG/GD aus Michelbeuern (Frühverkehr)
  • 21 - 34: Linie DG/GD aus Michelbeuern

ab 19. September 1954

ab 8. Mai 1976

ab 1. April 1978

  • 1 - 7 ungerade: Linie W, aus Michelbeuern
  • 2 - 14 gerade: Linie W, aus Hütteldorf
  • 21 - 34: Linien GD und G aus Michelbeuern

ab 27. Oktober 1980

  • 1 - 7: Linie W, aus Hütteldorf
  • 21 - 29 ungerade: Linie GD, aus Michelbeuern
  • 22 - 30 gerade: Linie G, aus Michelbeuern

ab 29. August 1981

  • 21 - 29 ungerade: Linie GD, aus Michelbeuern
  • 22 - 30 gerade: Linie G, aus Michelbeuern

ab 2. Juli 1983

  • 21 - 27 ungerade: Linie GD, aus Michelbeuern
  • 22 - 28 gerade: Linie G, aus Michelbeuern

Mit der Ausmusterung der Reihen N1/n2 am 1. Juli 1983 mit Betriebsschluss verschwanden auch die Zugnummerntafeln, nicht aber die Zugnummern selbst, welche intern weiterhin auf den E6/c6 Garnituren verwendet wurden.