Linie 18G: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Bild:1939-xx-xx °18G Ghegaplatz 2737-5701-5727.jpg|thumb|right|200px|Zug 65 der Linie 18G in der Ghegaschleife. Hinter dem Zug ist das imposante Aufnahmsgebäude des Wiener Südbahnhofs zu erkennen. Wahrscheinlicher Aufnahmezeitpunkt ist der Sommer 1939. Foto: Archiv Cipek]] | [[Bild:1939-xx-xx °18G Ghegaplatz 2737-5701-5727.jpg|thumb|right|200px|Zug 65 der Linie 18G in der Ghegaschleife. Hinter dem Zug ist das imposante Aufnahmsgebäude des Wiener Südbahnhofs zu erkennen. Wahrscheinlicher Aufnahmezeitpunkt ist der Sommer 1939. Foto: Archiv Cipek]] | ||
[[Bild:18G_N_n_n_ghegaschleife.jpg|thumb|right|200px|Ein Zug der Linie 18G in der Ghegaschleife Ende der 20er oder Anfang der 30er Jahre. Foto: Wiener Linien]] | [[Bild:18G_N_n_n_ghegaschleife.jpg|thumb|right|200px|Ein Zug der Linie 18G in der Ghegaschleife Ende der 20er oder Anfang der 30er Jahre. Foto: Wiener Linien]] | ||
[[Bild:DA_354_38.jpg|thumb|right|200px|Dienstauftrag vom 11. Juni 1938 bezüglich Fahrersitzen auf der Linie 18G.]] | |||
=== Betriebsbahnhöfe === | === Betriebsbahnhöfe === | ||
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Die Straßenbahnstrecke der Linie 18G bekam wegen der höheren Spurkränze des Stadtbahnprofils tiefere Spurrillen und Rillenverbreiterung in engen Bögen, ebenso deren Umleitungs- und Einführungsstrecken, das waren der Gürtel bis [[Bahnhof Gürtel|Bahnhof Gürtel]] und die Strecke der [[Linie 61 (1907-1960)|Linie 61]] vom Gürtel bis zum [[Bahnhof Meidling|Bahnhof Meidling]]. | Die Straßenbahnstrecke der Linie 18G bekam wegen der höheren Spurkränze des Stadtbahnprofils tiefere Spurrillen und Rillenverbreiterung in engen Bögen, ebenso deren Umleitungs- und Einführungsstrecken, das waren der Gürtel bis [[Bahnhof Gürtel|Bahnhof Gürtel]] und die Strecke der [[Linie 61 (1907-1960)|Linie 61]] vom Gürtel bis zum [[Bahnhof Meidling|Bahnhof Meidling]]. | ||
Auf der Straßenbahnstrecke musste jeder Wagen mit einem Schaffner bzw. Zugführer besetzt sein und der Fahrer musste stehen, auf der Stadtbahnstrecke war nur ein Zugführer notwendig und der Fahrer konnte sitzen. Deswegen fuhren die Straßenbahnschaffner. bzw. der Straßenbahnzugführer nur bis zur Haltestelle Burggasse, wo sich ein kleines Expedit befand. Der Stadtbahnzugführer fuhr von der Stadtbahn kommend bis zur Haltestelle Gumpendorfer Straße, wo der 18G die Stadtbahn verließ, nahm auch den Sitz mit und wechselte unter der Stadtbahn durch auf die Gegenseite, wo er auf den nächsten 18G wartete. Ab [[13. Juni]] [[1938]] waren sitzende Fahrer auch auf der Straßenbahn erlaubt. | Auf der Straßenbahnstrecke musste jeder Wagen mit einem Schaffner bzw. Zugführer besetzt sein und der Fahrer musste stehen, auf der Stadtbahnstrecke war nur ein Zugführer notwendig und der Fahrer konnte sitzen. Deswegen fuhren die Straßenbahnschaffner. bzw. der Straßenbahnzugführer nur bis zur Haltestelle Burggasse, wo sich ein kleines Expedit befand. Der Stadtbahnzugführer fuhr von der Stadtbahn kommend bis zur Haltestelle Gumpendorfer Straße, wo der 18G die Stadtbahn verließ, nahm auch den Sitz und den langen Glockenstift mit und wechselte unter der Stadtbahn durch auf die Gegenseite, wo er auf den nächsten 18G wartete. Ab [[13. Juni]] [[1938]] waren sitzende Fahrer auch auf der Straßenbahn erlaubt. | ||
== Linienchronik == | == Linienchronik == | ||
Version vom 26. Januar 2026, 20:25 Uhr

Allgemeines




Betriebsbahnhöfe
- Heiligenstadt
- Meidling
Die Linie 18G war eine kombinierte Straßenbahn-Stadtbahnlinie und verkehrte mit Dreiwagenzügen bestehend aus Triebwagen der Type N und zwei Beiwagen, anfänglich der Type n, nach Lieferung der Wagen der Type n1 ausschließlich mit diesen.
Die Straßenbahnstrecke der Linie 18G bekam wegen der höheren Spurkränze des Stadtbahnprofils tiefere Spurrillen und Rillenverbreiterung in engen Bögen, ebenso deren Umleitungs- und Einführungsstrecken, das waren der Gürtel bis Bahnhof Gürtel und die Strecke der Linie 61 vom Gürtel bis zum Bahnhof Meidling.
Auf der Straßenbahnstrecke musste jeder Wagen mit einem Schaffner bzw. Zugführer besetzt sein und der Fahrer musste stehen, auf der Stadtbahnstrecke war nur ein Zugführer notwendig und der Fahrer konnte sitzen. Deswegen fuhren die Straßenbahnschaffner. bzw. der Straßenbahnzugführer nur bis zur Haltestelle Burggasse, wo sich ein kleines Expedit befand. Der Stadtbahnzugführer fuhr von der Stadtbahn kommend bis zur Haltestelle Gumpendorfer Straße, wo der 18G die Stadtbahn verließ, nahm auch den Sitz und den langen Glockenstift mit und wechselte unter der Stadtbahn durch auf die Gegenseite, wo er auf den nächsten 18G wartete. Ab 13. Juni 1938 waren sitzende Fahrer auch auf der Straßenbahn erlaubt.
Linienchronik
| von | bis | Linienführung | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| 20. Oktober 1925 | 18. September 1938 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 1) 2) |
| 21. September 1938 | 16. Juli 1944 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 16. Juli 1944 | 15. August 1944 | Alser Straße3) - G - 18 - Ostbahnhof | |
| 16. August 1944 | 24. August 1944 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 25. August 1944 | 10. September 1944 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 11. September 1944 | 22. September 1944 | Marsanogasse - 8 - 18 - Ostbahnhof | |
| 23. September 1944 | 17. Oktober 1944 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 20. Oktober 1944 | 22. Oktober 1944 | Marsanogasse - 8 - 18 - Ostbahnhof | |
| 23. Oktober 1944 | 5. November 1944 | Alser Straße3) - G - 18 - Ostbahnhof | |
| 10. November 1944 | 17. November 1944 | Marsanogasse - 8 - Neubaugürtel | |
| 22. November 1944 | 29. Dezember 1944 | Alser Straße3) - G - 18 - Ostbahnhof | |
| 30. Dezember 1944 | 15. Jänner 1945 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 19. Jänner 1945 | 21. Jänner 1945 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 24. Jänner 1945 | 8. Februar 1945 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 13. Februar 1945 | 14. Februar 1945 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
| 18. Februar 1945 | 19. Februar 1945 | Heiligenstadt - G - 18 - Ostbahnhof | 2) |
1) Bei Betrieb der Linie G war die Linie 18G von 14. Februar 1926 bis 3. Oktober 1926 an Sonn- und Feiertagen eingestellt.
2) Ab 5. Juli 1927 wurde der 18G bei Betrieb der Linie G an Werktags-HVZ bis Alser Straße verkürzt und wendete über die Schleife Bahnhof Michelbeuern (Äußerer Währinger Gürtel - Severingasse - Innerer Währinger Gürtel).
3) Umkehren im Bahnhof Michelbeuern.
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