Entwicklungsseite: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Straßenbahnjournal-Wiki
Zur Navigation springenZur Suche springen
Luki32 (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Luki32 (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 45: Zeile 45:
* Neue Türtaster mit Leuchtdiodenkranz ab ca. [[2000]]
* Neue Türtaster mit Leuchtdiodenkranz ab ca. [[2000]]


== Aussehen der Wiener Straßenbahnen ==
=== Lackierung ===
Im Anschluß an den Pferdebetrieb blieben die Wagen auch im elektrischen Betrieb grün. Die Plattformen der Beiwagen erhielten bis [[1903]] einen grauen Anstrich und bei der BBG große, handgemalte Wagennummern. Ab [[1900]] wurden die Triebwagentypen [[Type D (1899-1938)|D]], [[Type G, G1 (1900-1962)|G]] und [[Type T (1900-1956)|T]] rot-weiß lackiert, ab [[1. März]] [[1902]] die ersten Beiwagen rot-weiß vorgestellt, wobei diese erst ab [[1904]] völlig neu lackiert wurden (das Grün schien am weißen Seitenteil durch) und dabei auch das Wiener Stadtwappen (Adler) erhielten.<br>
Ab [[1904]] verwendete man für Beschriftungen und Verzierungen Abziehbilder, die roten und weißen Flächen erhielten gelbe Verzierungen, auf die im weißen Teil von September [[1918]] bis Mai [[1921]] und ab Februar [[1923]] endgültig verzichtet wurde, im roten Teil erst ab [[1947]].<br>
Die Stadtbahnwagen waren die ersten Fahrzeuge ([[1925]]) mit ganz roten Seitenwänden, ab [[1929]] sogar der Oberteil. Ab [[1927]] erhielten auch die Straßenbahnfahrzeuge bei Neulackierungen durchgehend rote Seitenwände unter den Fenstern.<br>
Sonderlackierungen gab es für die Salonwagen (braun) und die beiden Decksitzwagen der [[Type F (1915-1939)|Type F]] (grün). Die ehemaligen Dampftramwaywagen ([[Type l (1883-1959)|Type l]]) behielten bis [[1925]] ihre grüne Lackierung, waren bis August [[1941]] grau und erhielten erst dann den Neulack in Rot.<br>
Die Hilfsfahrzeuge waren bis [[1941]] meist braun (Ausnahmen: [[Type SR (1910-1931)|SR]] 6116 und die [[Expeditwagen (1903-1917)|Expeditwagen]] rot-weiß, einige Fahrzeuge auch grau bzw. schwarz), dann erhielten sie ein lichtes Grau mit weiß-rot-weißen Warnstreifen, ab [[1972]] wurden sie gelb lackiert.
=== Wagennummern ===
Zuerst waren die Wagennummern handgemalt, ab der roten Lackierung folgten große, gelbe Ziffern als Abziehbilder.<br>
Ab [[1949]] folgten die heute gebräuchlichen Ziffern in Gold und ab Februar [[1961]] in Weiß.<br>
Ab [[1955]] wanderten die Plattform-Mittelnummern größtenteils an die Eckwand wegen der Montage der [[Elin-Dose|Elin-Dosen]].
=== Stadtwappen ===
Ab der rot-weißen Lackierung wurde das Wiener Stadtwappen (Adler) angebracht, [[1926]] folgte das Kreuzwappen, von Oktober [[1943]] bis September [[1946]] wieder das Adlerwappen, ab Oktober [[1946]] bis April [[1949]] wieder das Kreuzwappen. Von Mai [[1949]] bis Jänner [[1978]] wurde das Kreuzwappen mit den zusätzlichen Initialen WStW verwendet, ab Februar [[1978]] das Stadtwerkeemblem.
=== Reklame ===
Im städtischen Betrieb war im Gegenteil zum Pferdebetrieb Reklame verpönt, erst ab Juni [[1921]] erhielten die Wagen neben den Reklametafeln auf den Dächern auch eine im Wageninneren, zuerst sechs Reklameserien (Nummern 1 bis 6), ab Juni [[1923]] sieben Serien (Nummern 1 bis 7) und ab März [[1936]] acht Serien (Nummern 1 bis 8). Die entsprechenden Ziffern waren an den Wagen außen (rechts unten) und im Wageninneren (an den Schiebetüren) ersichtlich.<br>
Von [[1960]] bis [[1963]] erhielten die [[Type M (1927-1979)|M]] 4014 und 4076 Leuchtreklametafeln auf den Dächern, für 4142 war dies auch noch vorgesehen, wurde aber nicht mehr durchgeführt.<br>
[[1973]] tauchte die erste Großflächenwerbung auf (Klebefolien über die Seitenwände) mit [[Type E1|E<small>1</small>]] 4485 für Tlapa, bald darauf die erste Vollwerbung (ganzer Wagen inklusive Plattformen), und zwar am [[30. November]] [[1974]] [[Type E1|E<small>1</small>]] 4730. Ab [[1975]] mußten die Bug- und Heckteile Rot bleiben, angeblich wegen Beschwerden von anderen Verkehrsteilnehmern.





Version vom 10. Dezember 2015, 14:20 Uhr

Straßenmarkierungen/-beschaffenheit

  • Straßenpflaster (Kopfsteinpflaster vs. Bitumen/Betonplatten)
  • Weiße Bodenmarkierungen (ab Oktober 1995, testweise ab Februar 1995 - möglicherweise sogar schon ab Oktober 1994)
  • Blockmarkierung für Radfahrüberfahrten
  • Radwege ganz allgemein
  • Licht am Tag 2006 - 2008

Straßenmobiliar

  • Straßenbeleuchtung (Glühbirnen vs. Leuchtstoffröhren, Tausch wahrscheinlich ab den 60er-Jahren)
  • Telefonzellen mit Schwingtüren (1974)
  • schwarze Linien-Schildchen an Haltestellen (1978)
  • "S" als Stadtbahnlogo (Mitte 1980er-Jahre bis 1989)
  • Orange Mistkübel "Otto Orange" (Mitte 1980er-Jahre bis Mitte 1990er-Jahre)
  • Wartehäuschen mit City Lights (1992)
  • Offene Telefonzellen (1994)
  • Aluminium Mistkübel (1994)
  • UVLSA, Fahrstreifensignale (2000)
  • LED-VLS (2000)
  • Mistkübel mit oranger Bauchbinde (2007)

Elemente an Kraftfahrzeugen

Elemente an öffentlichen Verkehrsmitteln

  • grüner Aufkleber "Einstieg mit markierten..." an den Typen E und E1 ab 16. April 1973, bei den Typen C1, L3, L4 und T2 ab 1. April 1974. Der genaue Zeitpunkt der entsprechenden Ausstattung der Type D, D1 und F ist nicht bekannt, muss aber entweder gleichzeitig mit oder kurz nach der Ausrüstung der Typen E und E1 erfolgt sein.
  • Entfall der Tafel "1. Beiwagen schaffnerlos" am Triebwagenbug ab 1. April 1974
  • Kinderwagenmitnahmepickerl: erste Jahreshälfte 1972
  • schwarze Innentafeln (1. April 1978)
  • neues WiLi-Logo (ab 20. Februar 1978)
  • Entfall "Kein Einstieg" bei mittleren Türen 1979
  • Ersatz der herkömmlichen Türen durch GFK-Türen mit herabgezogenen Fenstern bei den c3 ab Jänner 1980, bei den c2 ab April 1981
  • Die Art der "Schaffnerlos"-Information (je später, umso weniger umfangreich)
    • neues Schaffnerlos-Pickerl ab 1979
    • Entfall Schaffnerlos-Pickerl ab 1989
  • Druckknöpfe ja/nein?
  • Frontscheiben ohne Lüftungsklappen erhielten die Typen L und L4 1979, die Type F 1980.
  • Doppelte Zierleisten bei den Düwags (verschwanden im Zeitraum von Jänner 1966 bis Jänner 1984)
  • Schallschutz allgem. ab 1988
    • Schallschutz BS E2, c5 2. BS ab 1986
  • eckige Liniensignale auf Tafeln ab 1989
  • neue Farben (RAL 3001, 7001, 9010, 9001 bzw. 1003 bzw. 5005 ds. Signalrot (auch HS), Silbergrau, Reinweiß, Cremeweiß, Signalgelb, Signalblau (HS) statt eigener Mischungen) ab 1989
  • Prellschiene bei den E/E1/E2 (neue Version ab ca. 1990)
  • Verbotsschilder (Überstiegsverbot) im Kupplungsbereich zwischen E1/E2 und c3, c4, c5 (ab November 1994)
  • Neue Türtaster mit Leuchtdiodenkranz ab ca. 2000


Kategorien

Keine Chronik

Keine Typgeschichte

Keine technischen Daten

Keine Typstatistik

Keine Allgemeininfo