Type C3 (1967-1982)

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C3 160 mit 1282 am 01.05.1981 vor dem Bahnhof Ottakring

Allgemeines

Wagennummer

  • 160

Baujahr

Lieferfirma

  • 160 Lohner-Werke

Technische Daten

  • LüP: 14320 mm
  • Kastenbreite: 2200 mm
  • Radstand im Drehgestell: 1800 mm
  • Drehgestellmittenabstand: 6000 mm
  • Gewicht: 16000 kg
  • Leistung: 2 x 95 kW
  • Platzangebot: 28 Sitzplätze, 46 Stehplätze

Geschichte

Als gegen Ende 1964 zehn Triebwagen bei Lohner bestellt wurden, umfaßte die Serie neun Gelenktriebwagen und einen Vierachser. Die Überlegungen zum Bau eines derartigen Wagens waren vielfältig. Zum einen konnte es mit dem Mischbetrieb („Halbstarke“) nicht ewig weitergehen, zum anderen waren die mit E+c3 erzielbaren Fahrleistungen, gemessen an denen der C1-c1, einfach zu wenig fortschrittlich. Der erheblich stärkere Motor für das DÜWAG-Drehgestell befand sich damals noch im Entwicklungsstadium und eine Serienreife war noch nicht abzusehen. So entschloß man sich zum Bau eines Vierachsers, der allerdings auch gleichzeitig als Erprobungsträger für die elektronische Fahrschaltersteuerung und den Einmannbetrieb herhalten mußte. Durch diese halbautomatische Steuerung sollte der Triebwagen auch vielfachsteuerbar sein, da man auf stark frequentierten Linien, z. B. als die U-Bahn-Planungen konkret wurden an den U-Bahn-Endstellen Reumannplatz und Praterstern, Züge bestehend aus C3+C3+c3 einsetzen wollte. Durch diese diversen Neuerungen verzögerte sich die Lieferung des Wagens um zumindest ein Jahr. Inzwischen gab Siemens einen voraussichtlichen Liefertermin für die Serienausführung der 150-kW-Motoren bekannt – der dann allerdings nicht ganz gehalten werden konnte -, was zur Bestellung der ersten Serien von E1 führte. Nach deren Lieferung und Inbetriebnahme, vor allem aber auf Grund ihrer Bewährung, sank das Interesse an dem Vierachser ziemlich rasch. Dazu kamen die Probleme mit der hydraulischen Geamatic, sodaß der Wagen erst nach mannigfachen Umbauten etliche Jahre später in Betrieb genommen wurde. Da war aber dann die Zeit bereits über ihn hinweggeschritten. Gute Dienste leistete der C3 aber für die Einführung des Einmannbetriebes, für den ja alle relevanten Kriterien gemeinsam mit der Behörde erst erarbeitet werden mußten.

Erster Betriebstag war am 25. November 1974 auf der Linie J, der letzte Betriebstag am 27. Dezember 1982 auf der selben Linie.

Statistik

Nummer Firma Instandnahme Ausgemustert Anmerkung
160 Lo 06 07 1967 31 12 1982 umbezeichnet in CH 6160


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